Goldsteig Wanderflug

Der Goldsteig Wanderweg ist ein Prädikatswanderweg im Oberpfälzer- und Bayerischen Wald.

Etappe 2 auf dem Goldsteig-Wanderweg von Friedenfels nach Falkenberg

Wie heißt es doch so schön? Neuer Tag, neues Glück. Mein 2. Etappentag am Goldsteig Wanderweg beginnt früh; Kira weckt mich um 6 Uhr auf, weil sie die Gassigeh-Möglichkeiten rund um das Hotel austesten möchte. Beherzt steige ich aus dem Bett, und muss feststellen, dass meine Beine nur ein klein wenig schmerzen. Als wir allerdings eine Runde um das Hotel gedreht haben, und Kira ihre ersten Geschäfte erledigt hat, bekomme ich einen ersten Kälteanfall. Leider hat sich das Wetter nicht wirklich gebessert; es ist erneut bedeckt und sehr kühl; aber es regnet nicht!!

Ohne Frühstück geht gar nichts

Nachdem wir uns bei einem guten Frühstück gestärkt haben (man weiß ja nie, wie lange es heute wieder reichen muss bis zur ersten Brotzeit), werden wir vom netten Personal des Hotels in das 2 km entfernte Reuth chauffiert, wo wir den Zug zurück nach Marktredwitz nehmen wollen, um unser Auto zu holen und zum 1. Etappenziel Friedenfels zu bringen.
Insgesamt ist anzumerken, dass sich der Transfer als relativ schwierig entpuppt; wenn man nicht jedes Mal ein Taxi rufen möchte, was ja auch eine Geldsache ist, gibt es nur beschränkt Möglichkeiten, von einem Ort zum anderen zu kommen.

In Reuth angekommen, trauen wir unseren Augen kaum: der Bahnhof ist uralt, verfallen und rundum eine einzige Baustelle!

Alter Bahnhof

Mir kann dieser Anblick (im Gegensatz zu meinem Mann) noch kein Lächeln entlockenFreude und ernst
denn wir sind auch noch 45 Minuten zu früh und hier gibt es keine Möglichkeit, sich irgendwo aufzuwärmen. Wir vertreiben uns die Zeit mit einem Spaziergang rund um das Gelände (wir müssen ja heute nicht noch genug wandern!!), aber bevor wir uns was abfrieren, ist das immer noch die bessere Alternative.

Und dann, endlich, um 9.23 Uhr kommt unser Zug nach Marktredwitz. Wir sind, Gott sei Dank, fast die einzigen Gäste, denn die Zugbegleiterin hat ein Problem damit, dass wir den Maulkorb für unsere Kira nicht dabei haben. Als ob unser lammfrommer Hund jemals einem etwas zuleide tun könnte!

Fahrt mit der Oberpfalzbahn
Aber Vorschriften sind halt Vorschriften.

In Marktredwitz angekommen, müssen wir vom Bahnhof noch ein Stück durch die Stadt laufen, um bei unserem Auto anzukommen.

Marktredwitz
Von da aus fahren wir nach Friedenfels, unserem 1. Etappen-Zielort von gestern, wo wir unser Auto parken. Dabei fällt uns ein großer Fisch auf, der auf einem Stein in der Ortsmitte thront.

Fisch von Friedenfels

Was soll das denn? Ein Blick auf die Homepage des Ortes verrät mir später, dass in Friedenfels und Umgebung das Angeln groß geschrieben wird. Das Land der 1000 Teiche, wie diese Gegend genannt wird, ist ein wahres Eldorado für Angelfans. Passend dazu braut die ortsansässige Brauerei sogar einen Friedenfelser Karpfen-Trunk, ein Qualitätsbier zum regionalen Fischgericht.

Baumriesen am Goldsteig Wanderweg

Aber was soll´s? Zum Mittagessen ist es noch zu früh, und wer weiß, hätte heute ein Gasthaus am Goldsteig Wanderweg offen. Also starten wir unsere 2. Etappe mit dem Ziel Falkenberg. Heute haben wir eine Strecke von 16,5 km vor uns; die Höhenunterschiede sind allerdings sehr gering; wir befinden uns die gesamte Zeit auf einer Höhe von ca. 500-600 m ü.d.M. Daher ist diese Etappe auch im Goldsteig-Führer als leicht gekennzeichnet.

Im nahegelegenen Wald erwartet uns eine imposante, 350 Jahre alte Buche, die wir uns als Hintergrund für ein erstes Foto heute aussuchen: Kira ist allerdings nicht so ganz beeindruckt davon wie mein Mann.

350 Jahre Buche

Diese Etappe am Goldsteig Wanderweg macht dem Namen der Gegend „Land der 1000 Teiche“ wirklich alle Ehre: wir gehen im Zickzack um die Weiher und Seen herum.Teiche
Wie auf dem Foto zu sehen, interessiert sich Kira für den Schwan, der sich ganz allein im See tummelt. Als er allerdings in ihre Richtung schwimmt, nimmt sie doch lieber Reißaus.

Bei dem anschließenden Weg durch den Wald entdecken wir ein uraltes Gefährt, das allem Anschein nach schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

Alter Bagger
Ob dieses noch fahrtüchtig und einsatzbereit ist, sei dahingestellt.

Bald darauf stoßen wir auf einen beschrankten Bahnübergang älteren Jahrgangs mit einem parkuhrartigen, gelben Automaten. Darauf steht: Schranke wird auf Anruf geöffnet. Bitte Hebel drücken!

Bahnschranke selbst betätigenBahnübergang
Einen Beweis für die Tatsache, dass Hunde nicht lesen können, liefert Kira hier, denn sie will sich voller Übermut sofort auf den Weg über die Gleise machen. Nur mit Mühe können wir sie zurückhalten und drücken sogleich auch den Hebel.

Bahnschranke am Goldsteig
Nur Sekunden später ertönt eine Stimme und erklärt uns, dass die Schranke defekt sei und ob wir etwa den Hinweis an der Schranke nicht gelesen hätten. Haben wir im Eifer des Gefechts natürlich nicht! Da steht es nun wirklich: Anlage außer Betrieb! Und was nun? Die nette Stimme aus dem Automaten weist uns darauf hin, dass wir einen Umweg gehen müssen. Dem ist scheinbar nicht klar, dass wir zu Fuß unterwegs sind und dass für uns ein Umweg von mehreren Kilometern nicht in Frage kommt. Wir bedanken uns für die Auskunft und verabschieden uns.

Vorsichtig passieren wir die Gleise (ohne Umweg!) und marschieren weiter. Mehr als die Hälfte des Weges haben wir schon geschafft; ein Schild lockt mit Einkehrmöglichkeiten in der Nähe und wir freuen uns schon auf eine nahe bevorstehende Rast.

Goldsteig Wanderweg

No-Go für Hunde?

Doch es wird wieder anders kommen. Zuvor allerdings lauert das nächste Hindernis auf uns: eine Schranke mit dem Schild „Durchfahrtsverbot“. Das würde uns ehrlich gesagt nicht weiter stören; wäre da nicht das Schild mit dem durchgestrichenen Hund und der Aufschrift „Das Mitführen von Hunden ist verboten“. Das schockiert uns dann im ersten Moment schon ein bißchen, denn was sollen wir jetzt mit Kira machen? Einen kurzen Augenblick lang überlege ich, sie im Rucksack zu verstauen; aber ich glaube, das wird sie sich nicht lange gefallen lassen; und ob der Rucksack für diese Gewichtsbelastung ausgelegt ist, bezweifle ich. Was soll´s? Mehr als eine Strafe und einen Rauswurf aus dem Gelände kann uns nicht passieren. Mit Kira an der Flexi-Leine durchqueren wir das Gebiet am Goldsteig Wanderweg; immer noch unschlüssig, warum das Hunde-Verbots-Schild hier steht. Ein möglicher Grund könnte der Trimm-Dich-Pfad sein, auf den wir stoßen; mit verschiedenen Stationen und den dort zu absolvierenden Übungen.
Vielleicht wird vermutet, dass Hunde auf Menschen bei Gymnastikübungen allergisch reagieren könnten und diese angreifen. Nein, Spaß beiseite; jedenfalls wandern wir flott durch dieses „Sperrgebiet“, ohne weitere Schwierigkeiten und gelangen dahinter an den landschaftlich reizvoll gelegenen Perlsee.
Kira genießt heute trotz des kühlen Wetters mehrmals ein Bad in Bach, Weiher usw. Wir können sie nicht mehr daran hindern, und zum Schluß ist sie von oben bis unten pitschnass und trotzdem schmutzig.

Im letzten Ort Seidlersreuth vor dem Etappenende schiesst mein Mann noch ein paar sehenswerte Schnappschüsse, wie z. B. dieses Elchquartier.

Carport
oder den Schuhbaum (oder doch Baumschuh?).

Goldsteig Wanderweg

Einen enormen Punktabzug gibt es auf dieser Etappe für die hohe Lärmbelästigung in Autobahnnähe: über eine eigens für den Goldsteig Wanderweg gebaute Brücke überqueren wir die A93. Bei diesem Geräuschpegel wird sogar Kira vorsichtig und tapst ängstlich darüber.

Ein Stückchen noch und schon liegt der Markt Falkenberg vor uns.

Burg Falkenberg
Die majestätische Burg hat ihre Anfänge im 11. Jahrhundert und thront mit der Fahne des Marktes Falkenberg hoch über dem Ortskern. Seit 2009 ist die Burg das Wahrzeichen des Marktes; seitdem die Grafen von der Schulenburg das Denkmal erwarben; mit der Absicht, die Burg zu sanieren und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen (unter anderem mit Museum, Tagungszentrum, Gastronomie, Hotel usw.).

Burg Falkenberg
Sehr interessant, muss man wirklich sagen. Und trotzdem wäre ein Gasthaus am Goldsteig Wanderweg mit Möglichkeit zur Einkehr im Moment für uns noch interessanter! Laut Ortsplan befinden sich hier auf jeden Fall zwei Gasthäuser; da muss doch wenigstens eines für uns ein Plätzchen haben, oder?!

Beim ersten angekommen finden wir an der Eingangstür ein Schild „Wir haben Urlaub..“; beim zweiten sieht es besser aus; es brennt schon Licht. Mein Mann geht voran hinein und siehe da; kurze Zeit später ist er wieder da mit der Mitteilung, es wäre kein Platz für uns, da die Wirtsleute heute nachmittag noch Gäste zum Leichenschmaus erwarten.
Das ist doch zum Haare ausreißen, oder?! Doch kommt man sich schon fast vor wie Maria und Josef in Bethlehem auf der Herbergssuche.
Nachdem wir unsere Enttäuschung hinuntergeschluckt haben, versuchen wir, eine mögliche Busverbindung zurück nach Friedenfels ausfindig zu machen. Es gibt sogar eine; allerdings fährt der Bus erst in 1,5 Stunden. Was sollen wir solange im Freien, ohne Essen und Trinken und frierend?!
Die einzige Möglichkeit ist wiederum ein Taxi, das uns zu unserem Auto bringt. Kira ist so geschafft, dass sie sich im Taxi sofort hinlegt und die Augen zumacht.

Zurück in Friedenfels beschliessen wir, es bei der Schlossschänke bezüglich einer Einkehr am Goldsteig Wanderweg nochmals zu versuchen.

Gasthaus Friedenfels
Wir haben diesmal Glück, es ist geöffnet; wir sind die einzigen Gäste, und obwohl es ca. 15 Uhr nachmittags ist, fragt uns der nette Wirt, ob wir etwas zu Essen möchten. Kurze Zeit später genießen wir dann ein Raggaler Schnitzel (so was wie Cordon bleu) und ein dunkles Weizen von der Friedenfelser Brauerei und freuen uns über den tollen Abschluss unserer 2. Etappe!


Goldsteig Wanderblog

Etappe 1 auf dem Goldsteig Wanderweg von Marktredwitz nach Passau

Endlich, der langersehnte Zeitpunkt ist gekommen: wir starten unsere Wanderung auf dem Goldsteig Wanderweg von Marktredwitz nach Friedenfels. Nochmal zur Info; was wir uns vorgenommen haben: ab März 2017 erwandern wir im 3-Wochen-Rhythmus jeweils zwei Etappen des Goldsteigs; bis Herbst sind wir dann in Passau angekommen.
Am Dienstag, 07. März 2017, geht es also los. Wir sind zeitig zuhause aufgebrochen; mein Mann Josef, Kira und ich, um nach einer Fahrtzeit von 1,5 Stunden um 9.30 Uhr in Marktredwitz starten zu können. Unser Auto können wir auf dem kostenlosen Parkplatz am Auenpark abstellen.
Noch schnell in eine nahegelegene Bäckerei, um eine kleine Stärkung zum Mitnehmen zu kaufen, und dann kann es endlich losgehen.

Zielort Friedenfels

Unser Ziel ist Friedenfels; laut Angabe auf der Beschilderung haben wir eine Strecke von insgesamt 18,3 km vor uns.
Das Himmel ist bedeckt; es sieht nach Regen aus und die Temperaturen sind bei nur ca. 5 Grad Celsius. Wir haben uns allerdings gekonnt nach dem Zwiebelprinzip angezogen, damit uns die Kälte nicht so schnell etwas anhaben kann. Dies gelingt leider nicht immer, wie ihr auf dem Foto sehen könnt.

Goldsteig Wanderblog

Wir legen aber am Anfang gleich einen flotten Schritt am Goldsteig Wanderweg vor, um die aufsteigenden Zitteranfälle zu vertreiben.
Durch den Auenpark muss Kira brav an ihrer neuen Flexi-Leine gehen, denn hier sind freilaufende Hunde nicht erlaubt. Sie ist ganz aufgeregt und möchte einerseits schneller voran, andererseits muss sie an jedem Pfosten nach Gerüchen schnuppern.
Ein kleiner Witz soll auf unserem gemeinsamen Selfie für gute Laune sorgen; mich begeistert es aber noch nicht so ganz!

Selfi am Goldsteig Wanderweg
Nachdem wir die Stadt hinter uns gelassen haben, kann Kira abgeleint werden. Das freut sie natürlich unbändig und rast ausgelassen in alle Richtungen. Um sie ein wenig zu bändigen, mache ich zwischendurch immer wieder die ein oder andere Übung mit ihr und verteile als Belohnung ihre Frühstücks-Futterration an sie. (Heute hat sie nämlich vor der Fahrt kein Fressen bekommen, da sie längere Autofahrten mit vollem Bauch nicht gut verträgt)

Frau mit Hund am Goldsteig
Vor lauter Begeisterung will Josef unbedingt auch schon wieder mit aufs Foto; also schiesst er nochmal ein Selfie von uns dreien und Kira gibt Pfote, weil sie nochmal ein Leckerli möchte.
Die gute Beschilderung auf der gesamten Strecke macht es nahezu unmöglich, sich zu verlaufen.
Durch die Regenfälle vom Montag sind manche Wege ziemlich aufgeweicht, was Kira aber nicht im geringsten stört.

Viele Sehenswürdigkeiten

Auf unserem Weg fallen uns einige sehenswerte Dinge auf, wie z. B. ein uralter Kellerzugang, neben dem wahrscheinlich bereits ein Gebäude abgerissen wurde.Gewölbe am GoldsteigOder ein „Reißverschluß-Haus“; eine ganz besondere Idee, sein Haus zu einem Unikat zu machen.

Besonderes HausAuf einer Anhöhe entdecken wir einen Gedenkstein mit Kreuz, herrlich umsäumt von Birken; perfekt, um sich einen Moment Ruhe zu gönnen, die Natur zu betrachten und eventuell auch ein Gebet zu sprechen.Kreuz am GoldsteigUnser Weg führt uns weiter über Wiesen- und Feldwege an einem Bächlein entlang. Kira ist versucht, das erste Bad dieses Jahres zu nehmen, aber wir können sie durch gutes Zureden gerade noch darin hindern.
Nun fällt auf, dass der Weg immer mehr bergauf führt. Es wird noch kühler und wir entdecken ein Fleckchen mit übrig gebliebenem Schnee. Da Kiras Lieblingsjahreszeit sowieso der Winter ist, freut sie sich sehr darüber. Sie stürzt sich sofort hinein, gräbt ein Loch und versucht dann, ihr Schmutzfell ein wenig zu säubern.(leider mit wenig Erfolg)Wanderweg mit Schnee am GoldsteigNach diesen Kilometern flotten Wandern am Goldsteig Wanderweg meldet sich allmählich unser Magen; auch ein Blick auf die Uhr zeigt an, dass es langsam Zeit für die Mittagspause wird. Als wir die letzte Anhöhe passiert haben, sehen wir (juhu) das „Marktredwitzer Haus“, ein Gasthaus (10 km von Marktredwitz), genau richtig für Goldsteig-Wanderer wie wir.

Endlich Mittag

Berghütte Friedendes bei Marktredwitz
Freudig und voller Erwartung auf eine warme Stube und eine deftige Brotzeit steuern wir darauf zu; aber was ist das? Wir stehen vor verschlossener Tür. Ein Blick auf das Schild vor dem Haus bestätigt unsere Befürchtung: heute geschlossen! Unsere Laune sackt daraufhin kurzzeitig unter Null; aber wir lassen uns davon unseren Wandertag nicht verderben. Ich erinnere mich, dass ich wenigstens noch ein paar Schokoriegel für den Notfall eingepackt habe. Und so sieht dann unser „Mittagessen“ aus!

Hanuta zum Wandern
Frei nach dem Motto „Das Wandern ist des ..Schegerer´s Lust“ geht es munter weiter. Nach kurzer Zeit treffen wir auf einem Wanderparkplatz ein, der als Startpunkt für Kurzwanderungen zur Burgruine Weißenstein dient.
Diesen passieren wir und rein geht es in den Wald auf einem aufgeweichten Forstweg. Plötzlich kommt auch noch ein großes Forstfahrzeug von hinten; wir springen zur Seite, damit wir nicht auch noch dessen Schmutz auf unserer Kleidung wiederfinden.
Mittlerweile haben wir am Hopfenwinkel eine Höhe von 800 m ü.d.M. erreicht und Kira findet bereits wieder vereinzelt Schneereste, die sie sehr interessieren.
Oh, was ist das?! Meinem Mann Josef macht das fehlende Mittagessen zu schaffen; die Schokoriegel haben ihm scheinbar nicht ausgereicht, um einen „Durchhänger“ zu verhindern.

Wanderer am Goldsteig
Unsere Kira lässt sich davon nicht beirren; wie man auf dem Foto sieht, marschiert sie ohne Mitleid voran; vielleicht riecht sie ja eine Einkehrmöglichkeit?!?!

Das Highlight

Noch ein Stück auf dem Waldweg, und dann erreicht man ein echtes Highlight auf dieser Etappe: die Burgruine Weißenstein bei MarktredwitzUnd eben noch bedeckter Himmel, aber als wir die Ruine über die ehemalige Zugbrücke betreten, kommt doch wahrlich die Sonne heraus.Brücke Burgruine Weißenstrein
Das beeindruckt sogar Kira und sie muss sich kurz setzen.
Über einen schmalen Steig kann man sich rund um und in der Ruine umsehen; interessante Schilder in deutscher und tschechischer Sprache vermitteln einen Eindruck, wo und wie die Burg in damaliger Zeit aufgebaut war.
Sehenswert ist der Rundumblick über den Naturpark Steinwald;

Burgruine WeißensteinDer Abstieg

Von der Aussichtsplattform aus wäre es zwar noch besser, diesen Weg sparen wir uns aus Rücksicht auf Kira, die überall dabei sein möchte, und dann aber beim Abstieg von Treppen mit offenen Stufen oft zittrig wird. Nachdem wir uns an den Infotafeln noch ein wenig über die Geschichte der Burg kundig gemacht haben, die bis ins Jahr 1100 zurückreicht, starten wir den Abstieg.

Goldstein Wanderweg
Durch Wälder und über Wiesen und Felder nähern wir uns immer mehr unserem Zielort Friedenfels.

Blätterwald am Goldsteig
Insgesamt hat die Etappe 1 des Goldsteig-Weges eine Länge von 18,3 km und Höhenunterschiede von 300 m. Nach ca. 6 Stunden, nachmittags um ungefähr 15 Uhr, haben wir es geschafft: Friedenfels liegt vor uns. Durch den kleinen Ort nähern wir uns der Schlossschänke,

Schloßschänke Friedenfels
an der wir aber jetzt einkehren möchten, denn nun haben wir uns endgültig eine Pause verdient: aber nein, nicht schon wieder; ein weiteres Mal stehen wir vor verschlossener Tür. Mit letzter Kraft schleppen wir uns vor den „modernen“ Dorfladen, in dem wir uns dann wenigstens mit einem Keks- und Süßigkeitenvorrat eindecken wollen: aber auch hier: geschlossen! Wie man sieht, ist Kira ebenso deprimiert wie wir;


und nach vergeblicher Suche bezüglich einer möglichen Busverbindung in unser gebuchtes Hotel rufen wir uns ein Taxi, das uns in unsere Herberge bringt.
Als Erinnerungsfoto an unseren ersten Etappenort posieren Josef und Kira noch vor dem Begrüßungsschild von Marktredwitz nach Friedenfels.

Etappenziel erreicht

Friedendes Etappenort vom Goldsteig
Und nun aber ab ins Hotel nach Erbendorf; zum Aufwärmen und Ausruhen; denn ganz ohne war dieser erste Wandertag bei dem kühlen und unfreundlichen Wetter ja nicht. Aber wir haben es gut geschafft, und freuen uns über den ersten Etappensieg von Marktredwitz nach Friedenfels!

Mit dem neuen Angebot Wandern am Goldsteig bietet der Reibener-Hof Urlaub und Wandern mit Transfer zu den einzelnen Goldsteig Etappen an.


Hundeschule

Kira mit ihren Freunden von der Hundeschule beim Stadtgang in Cham (Bayerischer Wald)

Um das als erstes noch kurz klarzustellen: richtige Freunde hat Kira in der Hundeschule eigentlich nicht. Warum? Nicht, weil sie kein umgänglicher Hund wäre, oder streitlustig, oder eifersüchtig. Nichts von alledem; sie ist eine ruhige, freundliche, aber sehr menschenbezogene Golden Retriever Dame, die weder an der Hundeschule noch an anderen Hunden sehr viel Spaß hat. Urlaub mit Hund in Bayern

Trotz alledem war ich ca. 2 Jahre mit ihr in der Welpenschule, später Hundeschule und sie hat diese Zeit, bis auf wenige Ausnahmen, folgsam absolviert (aber auch nicht mehr). Einer der möglichen Wochentermine, an dem man mit seinem Hund teilnehmen kann, ist der Stadtgang, der wöchentlich am Donnerstag vormittag in Cham stattfindet. Man trifft sich um 9 Uhr bei dem Parkplatz Quadfeldmühle. Von dort aus wird losgegangen. Und von dort aus finden auch die ersten Rangkämpfe zwischen Herrchen und Hund bzw. zwischen den Hunden untereinander statt. Die ersten Meter, bis der Parkplatz passiert ist, soll nämlich „bei Fuß“ gegangen werden, was für manche Hunde (und Hundebesitzer) schon die erste Schwierigkeit darstellt.

Leckerli`s sind hilfreich für das Training

Hilfreich dabei sind (auch laut Hundetrainer) Leckerli, die man unbedingt immer dabei haben sollte, um für den Hund interessant zu bleiben. Dieser würde nämlich am liebsten allen Gerüchen folgen, die seine Nase auf dem belebten Platz erschnuppert. Und nicht, wie vom Hundebesitzer gewünscht, in Reih und Glied folgsam in langweiligem Trott dahinlaufen. Aber bald ist das erste Stück geschafft;  hinter der „Wasserwirtschaft“ auf einem Feldweg ein Stück am Regen entlang, dürfen sie das erste Mal so richtig toben. Einige rasen durch die Wiesen, spielen Fangen untereinander oder versuchen, als erster beim Fluss Regen zu sein, um dort einen Sprung ins kühle Nass zu machen.

Kira dagegen läuft im Gänsemarsch weiter, trotz der Auflösung des Kommandos und meiner Aufforderung „Lauf voraus“. Sie sieht den anderen Hunden nur etwas verdutzt zu, schnuppert mal hier, mal da, und macht keine Anstalten, mit den anderen spielen zu wollen. Manchmal werde ich nicht ganz schlau aus ihr; eigentlich mag sie auch manchmal toben, und sie liebt das Wasser. Aber bei dieser Horde anderer Hunde vergeht ihr scheinbar jede Lust dazu.

Training “Sitz”

Nach diesem Freilauf-Intermezzo geht es wieder zur Pflicht über: die Hunde abrufen, ins „Sitz“ bringen, und warten, bis alle soweit sind. Dann geht es über die kleine Regenbrücke in Richtung Stadtmitte. An der Brücke hat der Hundetrainer eine weitere Übung parat: ein Hundebesitzer geht mit seinem Hund bei Fuß am Hundetrainer vorbei ein Stück über die Brücke, bleibt dann an der Seite stehen, und der nächste muss wiederum vorbeigehen, sich davor hinstellen usw. Das treibt manchem Hundebesitzer die Schweiß auf die Stirn, denn (je nach Alter und Können des Hundes) ist dies gar nicht so einfach. Als ich mit Kira an der Reihe bin, halte ich ihr ein Stückchen vom Wiener Würstchen hin, die ich für den Gang zur Hundeschule immer mit dabei habe, und siehe da, sie lässt sich erweichen und trottet mit mir gemächlich an den anderen Hunden vorbei.

Üben an der Drehtür

Am Floßhafenparkplatz vorbei nähern wir uns der nächsten Schwierigkeit: wir dürfen das Modehaus FREY durch die Drehtür betreten. Über die Treppe hinauf, an den Kleidungsständern und Verkäuferinnen vorbei, auf den Stadtplatz hin wieder verlassen. Die Drehtür stellt für manche Hunde ein enormes Hindernis dar, einige haben Angst und wollen nicht weitergehen. Mit gutem Zureden, einigen Leckerlis und manchem Ziehen an der Leine schaffen es dann doch alle. Kira ist nicht gerade begeistert von dieser Übung, aber im (gefühlten) Schneckentempo passieren auch wir diese Hürde.

Kaum wieder an der frischen Luft, dürfen wir die Hunde neben dem Brunnen ablegen, d. h. jeder bringt seinen Hund ins „Platz“ (der Hund liegt und bleibt liegen). Hier verweilen wir 10 Minuten; Zeit, um für sich (oder auch seinen Hund) am Roßmetzgerstand eine Stärkung in Form einer Roßwurst zu kaufen. Währenddessen, oder auch während der Unterhaltung der Hundebesitzer untereinander, dürfen die Hunde nicht aufstehen, sondern müssen folgsam auf ihrem Platz liegen bleiben.

Manchmal müssen die Hundebesitzer auch ein Stückchen außer Sichtweite der Hunde gehen, um zu testen, ob ihr Wauzi auch dann liegen bleibt. Das entpuppt sich bei manchen als schwieriges Unterfangen (was an der mangelnden Bindung zwischen Tier und Herrchen liegt; glaubt zumindest der Trainer zu wissen). Während manche Hunde ziemlich aufgeregt bei dieser Übung sind, und kaum liegen bleiben können, legt sich Kira ab, kuschelt ihren Kopf auf ihre Pfoten und hat Mühe, nicht einzuschlafen. Einzig der Geruch der Roßwürste lässt sie doch immer wieder mal beobachtend aufschauen: man weiss ja nicht, vielleicht fällt irgendwo ein Stückchen für sie ab.

Urlaub mit Hund in Bayern

Dann ist es Zeit zum Weitergehen; die meisten Hunde springen sofort auf, Kira allerdings erhebt sich nur langsam. Über den Stadtplatz geht es weiter durch ein paar Gassen, immer wieder unterbrochen durch Übungen wie Sitz, Platz usw.

Angstbewältigung Gitterrost

An einem Geschäft an der …straße befindet sich eine breite Edelstahltreppe mit Gitterroststufen. Die soll jeder Hund mit seinem Herrchen „bezwingen“; hinauf und dann wieder hinunter. Wer ein bisschen Ahnung hat, weiß, dass viele Hunde Angst vor solchen Hürden haben. Also los: der Hundetrainer gibt das Kommando zum Anfangen: manche weigern sich von Anfang an, bei manchen klappt es mit gutem Zureden und genügend „Bestechung“; andere sind schon geübt und gehen ohne Probleme auf und ab. Jetzt bin ich mit Kira dran: ich sehe ihr an, dass sie nicht will; sie hat Angst und zittert ein wenig. Mit viel Überredungskunst und noch mehr Wiener-Stückchen folgt sie mir vorsichtig. Endlich oben, geschafft!

Aber dann kommt erst noch der schwierigste Teil: der Abgang. Nun sieht sie auch noch genau, wie weit es hier nach unten geht. Mit den Vorderpfoten auf der ersten Stufe bleibt sie wie angewurzelt stehen; trotz meiner guten Worte will sie nicht mehr weitergehen. Mir treibt es den Schweiß aus allen Poren und ich suche fieberhaft im Kopf nach einer Lösung: da sieht sie am Treppenende einen anderen Hundebesitzer mit einem Leckerli winken, und plötzlich ändert sie ihre Meinung und wagt sich Schritt für Schritt hinab. Unten angekommen, bin ich sehr stolz auf uns (trotz Mithilfe von außen).

Von da an ist es nur noch ein Klacks; meine positive Einstellung wirkt sich scheinbar auch auf Kira aus und den Rest des Weges meistern wir mit Bravour.

Haben Sie lust, Kira kennenzulernen? Dann buchen Sie Ihren Urlaub mit Hund bei uns!


Goldsteig Wandern

Wir wandern am Goldsteig

Am Goldsteig Fernwanderweg mit 22 Etappen und 400 km über die Südroute von Marktredwitz nach Passau

Seit Jahren gewinnt das Wandern wieder mehr und mehr an Beliebtheit; schon längst gilt es nicht mehr als „Hobby der älteren Generation“: jeder, in jedem Alter und ohne Vorkenntnisse, kann sich auf den Weg machen, um die Natur hautnah zu erkunden. Natürlich sollte man sich vorher etwas darüber informieren, welche Strecke, in welcher Zeit, in welchem Schwierigkeitsgrad usw. man in Angriff nehmen möchte. Sonst könnte es sein, dass die anfängliche Begeisterung nach kurzer Zeit in Enttäuschung oder Überanstrengung mündet.

Am Goldsteig

Wir sind dann mal kurz weg!

Wir sind soweit: das bin ich, Susanne, mein Mann Josef und unsere Goldie-Hündin Kira. Für 2017 haben wir uns das Ziel gesetzt, den Goldsteig-Wanderweg von Marktredwitz bis Passau zu erwandern. Die Entscheidung fiel auf diesen Weg, da er mit 660 km Länge der längste zertifizierte Qualitätswanderweg Deutschlands ist. Außerdem ist er gar nicht so weit von unserem Zuhause entfernt ; und nach dem Motto: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ wollen wir unsere Umgebung erkunden und gleichzeitig auch viel Neues sehen. Durch ein hervorragendes Wegeleitsystem, herrliche Landschaften und zahlreiche Möglichkeiten zur Einkehr und Unterkunft gilt der Goldsteig-Wanderweg als einer der „Top Trails of Germany“.

Warum wandern? Wir wollen versuchen, ein bisschen mehr Abstand vom Alltag zu bekommen, Stress abzubauen und die Natur zu genießen. Die Bewegung und frische Luft bekommen wir gratis mit dazu.

Hundeschule

Bei so einem Vorhaben darf Kira als unser bester Freund nicht fehlen. Für sie ist es das Größte, wenn sie mit dabei sein darf und sie liebt lange Wanderungen. Der typische Charakterzug der Golden Retriever-Rasse kommt bei ihr hier zum Vorschein: die Ausgeglichenheit; sie passt sich allen Alltagssituationen mit viel Gelassenheit, aber auch Begeisterung an und ist am liebsten in alle Aktivitäten ihres „Menschenrudels“ integriert.

Und um euch ein wenig an unserem „Abenteuer Goldsteig“ teilhaben zu lassen, werden wir über jede Etappe Bericht erstatten. Die dazugehörigen Fotos liefert mein Mann Josef. Also, ihr dürft gespannt sein;

Und wenn Sie auch am Goldsteig Wandern wollen, haben wir ein tolles Angebot für Sie!


Urlaub mit Hund Bayern

Für Tierliebhaber: Kira und die Zeit in der Welpen- und Hundeschule

Tierliebhaber aufgepasst: Unsere Golden Retriever Hündin Kira ist am 06.02. 2013 als Pera of Golden Garden im schwäbischen Inchenhofen (Landkreis Aichach-Friedberg) geboren. Nachdem wir uns aus dem großen Wurf bei einem persönlichen Besuch bei dem Züchter für Kira entschieden hatten, konnten wir es kaum erwarten. Dann endlich am 6. April konnten wir sie zu uns holen. Die komplette Familie war dabei, sichtlich aufgeregt; und während der Heimfahrt passierte das erste Missgeschick. Kira erbrach auf den Rücksitz. Mein Mann war darüber nicht erfreut und sein bereits angestauter Unmut über den neuen Mitbewohner wuchs erheblich an.

Die ersten Wochen mit Kira

Kira benahm sich in den ersten Wochen in ihrer neuen Heimat wirklich vorbildlich und wurde sehr schnell (zumindest während des Tages) stubenrein. Trotzdem stand die Beziehung zwischen ihr und meinem Mann unter keinem guten Stern. Er ignorierte sie, was sie anfangs nicht ganz begreifen konnte. Mit der Zeit aber nahm sie dann dies so zu Kenntnis und wandte sich ebenfalls von ihm ab. Die Nächte waren oft sehr aufregend für mich, denn Kira schlief in einem Korb neben meinem Bett (damit ich auch gleich hörte, wenn sie raus müsste). Doch nach dem 1. Sommer entspannte sich die Lage sichtlich; Kira hatte sich bei uns sehr gut eingewöhnt. Um auch eine „standesgemäße“ Erziehung für einen Stammbaum-Goldie zu gewährleisten, meldete ich mich bei einer Hundeschule Nähe Cham an.

Erste Schritte in der Hundeerziehung

Als erste Stufe in der Hundeausbildung steht die Welpenschule, bei der das Spiel und die Sozialisierung gegenüber anderen Hunden im Vordergrund steht. In dieser Zeit geht es noch relativ locker zu, da die Welpen noch keine Befehle lernen müssen. Sie spielen miteinander und lernen ihre Artgenossen kennen. Als Tierliebhaber lernt man ebenfalls „Artgenossen“ kennen, mit denen man sich über erste Erfahrungen mit den Welpen austauscht. Dabei kristallisieren sich oft erste Freundschaften heraus, sowohl bei den Tieren, als auch bei den Herrchen. Ich lernte bei diesen Treffen einen netten Hundebesitzer kennen, mit dessen Welpen sich komischerweise auch Kira sofort verstand: Luna, ebenfalls ein Goldie-Mädchen, mit einem Altersunterschied von nur ca. 3 Monaten, vom Aussehen oft kaum von Kira zu unterscheiden. Von jenem Augenblick an liebten und lieben sie sich immer noch: Kira und Luna. Als Männer in ihrem Bund akzeptierten sie nur den schokobraunen Labrador-Rüden Freddy und den Australian Shepard Mogli.

Urlaub mit Hund

Mit diesen Freunden im Gepäck wechselten wir in die Junghundeschule, in der der Ernst des Lebens für die Vierbeiner Einzug hielt. Lange Zeit hatte Kira viel Lust auf Hundeschule; auch wenn der Hundetrainer ihr einige Male den Spass gründlich verdarb, indem er sie bei Unarten wie Pferdeäpfel fressen usw. ziemlich in die Mangel nahm. Aber das Toben mit ihren Freunden entschädigte sie für den Ärger.

Angst vor dem Hundetrainer

Durch diese Aktionen entwickelte sich bei Kira leider eine Abneigung gegenüber dem Hundetrainer: als scheinbar sehr sensible junge Dame  fing sie an, bei Übungen wie „am Hundetrainer im Fuß mit dem Herrchen vorbeigehen“ zu verweigern und nur in einem weiten Bogen um ihn herum zu gehen.

Urlaub mit Hund in Bayern

Und so ging das langsam aber sicher weiter: Kira wollte am Hundeplatz nicht mehr aus dem Auto aussteigen, ging nur noch mit eingezogenem Schwanz und geduckt auf den Hundeplatz und verweigerte bei vielen Übungen, die sie an anderen Orten tadellos ausführte. Nach monatelangem Hin und Her hatte ich dann auch irgendwann die Nase voll. Von diesem Zeitpunkt an blieben Kira und ich der Hundeschule fern; ihre Lektionen hat sie allerdings gottseidank gelernt und so ist Kira ein gut erzogener, lieber Hund geworden, mit dem man eine Menge Spass haben kann.

Tierliebhaber

Ein Glück ist, dass aus der Hundeschul-Freundin Luna eine richtige Freundin geworden ist; und aus den Besitzern sind gute Freunde von mir und meinem Mann geworden. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten hat sich nämlich auch die Beziehung von Kira und meinem Mann Josef zu einer Freundschaft entwickelt; und darüber sind wir alle sehr froh.

Wenn Sie Kira kennen lernen wollen, dann besuchen Sie uns mit Ihrem Vierbeiner


schneeschuhwandern bayerischer wald
Eine beliebte Alternative zum Alpin-Skilauf oder zum Langlaufen ist in den letzten Jahren das Schneeschuhwandern Bayerischer Wald geworden. Als „historische Sportart“ wurde diese Art der Fortbewegung im Winter bereits vor Christus benutzt, wie Schriften von Historikern belegen. Dabei bestanden die Schneeschuhe aus gebogenen Ästen, in der Mitte mit Strängen bespannt.
Während früher Schneeschuhe als teilweise lebensnotwendige Ausrüstung der Menschen diente (z. B. zum Jagen bei den Eskimos), rückt heutzutage das Wandern mit Schneeschuhen in den Freizeitbereich. Als beliebter Trendsport üben viele Menschen aller Altersklassen das Schneeschuhwandern aus, da sich zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Wintersportarten ergeben: weniger Verletzungsgefahr als z. B. Abfahrtsskilaufen; kann fast ohne Vorkenntnisse ausgeführt werden; äußere Bedingungen wie Schneeart und -dicke spielen eine untergeordnete Rolle.

Schneeschuhwandern Bayerischer Wald immer beliebter

Das Schneeschuhwandern im Bayerischen Wald erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Darum bieten auch in der Urlaubsregion St. Englmar verschiedene Geschäfte geführte Touren an. Wer dieses Freizeitspektakel zum ersten Mal ausprobieren möchte, kann sich die Ausrüstung ebenfalls dort leihen. Abseits von Pisten und markierten Wegen kann man bei dieser Tour den Zauber einer Wunder-Winterlandschaft entdecken und sich gleichzeitig sportlich betätigen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich allein auf den Weg zu machen: auf nicht geräumten Wanderwegen kann man die Natur in Eigenregie entdecken. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, auf den Wegen zu bleiben, um das Wild in den Wäldern nicht unnötig aufzuschrecken.