Dieser Goldsteig Wanderblog erzählt die täglichen Erlebnisse von Hündin Kira auf ihrem Weg zum grossen Ziel.

Der Fernwanderweg Goldsteig ist ein Wanderweg im Oberpfälzer- und Bayerischen Wald. Er wurde im September 2007 eröffnet. Er beginnt in Marktredwitz im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge und verläuft über Thanstein (142 km) weiter nach Passau. Ab Thanstein gibt es zwei unterschiedliche Wanderrouten die “Nördliche Route” (291 km) oder die “Südliche Route” (253 km).

Wander Trip im Bayerischen Wald

Neues vom Goldsteig – Wander – Trip im Bayerischen Wald

Nachdem wir im Juni unseren geplanten Wander Trip im Bayerischen Wald zeitmäßig leider ausfallen lassen mussten, geht es jetzt endlich wieder mit unserem Trip im Bayerischen Wald weiter. Unsere heutige Tour führt uns auf einer 23 km langen Strecke von Reichenbach/Walderbach aus nach Falkenstein. Frisch und munter starten wir bei schwül-warmem Wetter. Nachdem wir unser zweites Auto am Zielpunkt abgestellt haben, geht´s um 9 Uhr los. Am Kloster vorbei führt uns der Weg in den Wald hinein, in Richtung Pfaffenstein. Da wir unser Startfoto diesmal vergessen haben, will ich Euch wenigstens unser „zweites Frühstück“ nicht vorenthalten.
BrotzeitDas war echt lecker! (nur während dem Gehen etwas schwierig zu essen)
Gut gestärkt wandern wir das erste Stück auf einem schattigen Waldpfad; ich weiß nicht genau, hat Kira etwa Heidelbeeren entdeckt?!Hund im Wald
Oder sucht sie doch etwas anderes?
Am Pfaffenstein, einem beeindruckenden Felsgebilde, machen wir eine erste kurze Pause.
Kira vergnügt sich auf den Felsen und bekommt gar nicht genug vom Hinauf- und Hinunterhüpfen.Golden Retriever

Auf zur Burgruine Lobenstein

Weiter geht es Wiesenwegen in Richtung Lobenstein. Der Wolken am Himmel verdichten sich immer mehr; es ist schwül, aber es sieht irgendwie aus, als könne man auf einen Schauer in nächster Zeit warten. Die feuchte Luft mag Kira gar nicht so gerne; sie hechelt, was das Zeug hält. So ein Goldsteig – Wander – Trip im Bayerischen Wald ist einfach anstrengend.
Goldsteig Wandern
Auf einer Lichtung genießen wir die Aussicht auf die besagte Burgruine Lobenstein. Aber was ist denn das? Kira will sich aus dem Staub machen. So schlimm ist es doch gar nicht, mit Josef zusammen fotografiert zu werden, oder?
Wanderer am Goldsteig
Ein paar Kilometer und ein paar Schweißperlen später stehen wir dann vor der Burgruine.Burg
Die Überreste der vermutlich hochmittelalterlichen Adelsburg aus dem 12. Jahrhundert befinden sich auf ca. 560 m über dem Meeresspiegel und gehören zum Ort Zell im Landkreis Cham. Endgültig zerstört wurde die Burg um 1633 von schwedischen Truppen; heute dient sie als Aussichtspunkt für Wanderer.
Nach einer kurzen Trinkpause geht es weiter. Als wir kurze Zeit später aus dem Wald herauskommen, finden wir uns auf einer Anhöhe mit einem herrlichen Ausblick auf den Ort Zell wieder.Zell bei Cham

Auf der Suche nach einem passenden Rastplatz

Im Ort unten angekommen, sind wir gespannt, ob sich hier (ausnahmsweise) ein geöffnetes Gasthaus befindet. Wir marschieren durch den kleinen Ort und siehe da, eine Brauerei mit Gaststätte liegt direkt vor uns. Obwohl es ziemlich geschlossen aussieht, wagt Josef eine Anfrage bei den Arbeitern auf der Terrasse. Die wollen sich nicht dazu äußern (oder sie wollen nicht bei der Arbeit gestört werden); aber wir finden einen Eingang, und dann auch noch einen Wirt, bei dem wir zumindest ein Bier bestellen können. (Essen gibt es während der Woche nur auf Vorbestellung!) Während unserer Erfrischungspause erfreut uns der Wirt mit einigen Witzen und Geschichten aus seiner Vergangenheit; danach ziehen wir munter weiter auf dem Goldsteig- Wander – Trip im Bayerischen Wald. 

Nächster Halt: Marienstein

Wanderer am Goldsteig Noch Kilometer später amüsieren wir uns noch über den netten Wirt aus Zell.

Nur kurze Zeit später vergeht uns allerdings das Lachen, denn der erwartete Schauer entlädt sich über uns.Wanderer im Regen

Da wir gut ausgerüstet sind, holen wir unsere Knirpse (gemeint sind hier kleine Schirme) aus dem Rucksack; der Regenguss dauert nur ein paar Minuten.
Aber nun volle Kraft voraus, der nächste Ort Marienstein wartet. Auf einer Kuppe auf ca. 500 m über dem Meeresspiegel gelegen, befinden sich Kirche, Schule und Wirtshaus. Viel mehr findet man hier nicht, und mit einer 2014 angegebenen Einwohnerzahl von 8 Personen kann man sich das auch so vorstellen.Marienstein

Vom Lauberberg nach Falkenstein

Die letzten Kilometer unserer heutigen Etappe führen uns durch den mystischen Lauberberg, eine Wald-Stein-Landschaft mit z. B. Granitblöcken und Opfersteinen vorchristlichen Ursprungs. Wir genießen dieses landschaftlich sehr schöne Teilstück, obwohl wir bereits etwas müde sind. Die feucht-warme Luft tut ein übriges dazu, und unsere Kleidung klebt uns überall am Körper. Nach einer letzten Trinkpause (sowohl unsere als auch Kiras Trinkvorräte sind nun erschöpft) erreichen wir unser Ziel: Falkenstein.
Wieder mal geschafft, juhu!
WandererFalkenstein

Gasthaus Einsiedel

Wandern im Naturpark Bayerischer Wald von Mappach durch den Einsiedler Forst

Unsere heutige Etappe beim Wandern im Naturpark Bayerischer Wald führt uns von Mappach nach Reichenbach/Walderbach und hat eine Länge von 15 km.
Wandern im Naturpark Bayerischer Wald Es ist schon wieder angenehm sonnig, als wir um 9 Uhr aufbrechen.
Unser obligatorisches Startfoto mit unseren beiden Köpfen lassen wir heute mal weg; stattdessen ein Landschaftsbild, auf dem der Ort Mappach zu sehen ist, den wir gerade passiert haben.
Bald darauf erreichen wir den Eingang zu einem größeren Waldgebiet, dem Einsiedler Forst.
Goldsteig Wanderweg „Solche Wege hatten wir doch gestern schon zur Genüge“, denkt sich Kira. Ihre Begeisterung ist noch etwas gedämpft; sie hechelt von Anfang an ziemlich, da es sehr schwül ist.
Aber mit der richtigen Dosis Leckerli ist immer was zu machen. Da vergißt sie sogar kurzzeitig ihren Durst und die Müdigkeit.

Maria Magdalena Einsiedel

Eine Zeitlang wandern wir auf den Forstwegen, dann biegen wir auf einen Waldweg ab und sehen schon bald die idyllisch gelegene St. Magdalenenkapelle.
 St. Magdalenenkapelle Eine Holztafel in der Nähe der Kapelle erzählt von der Geschichte wie folgt: Die Kapelle war Mittelpunkt der Mitglieder einer religiösen Gemeinschaft (Begharden), die um 1220 in den Niederlanden entstand. Diese lebten in dem Waldgebiet und widmeten sich der Armen, Kranken usw. Nach Auflösung der Gemeinschaft durch das Konzil sollten sie nach Reichenbach umsiedeln. Sie erhielten durch ihre Beliebtheit bei den Bewohnern der Umgebung viele Schenkungen, bauten eine Kapelle und widmeten sie der Büßerin Maria Magdalena. Es entwickelte sich ein Wallfahrtsort mit einer festen Kirche, die aber in der Reformationszeit verfiel. Im 19. Jahrhundert wurde sie als Kapelle wieder hergerichtet (ohne Altarraum).
Holzfigur Magdalena Seither ist sie nur spärlich eingerichtet; eine große Holzfigur der Magdalena steht in der Kirche in Nittenau. 2009 wurde sie durch die Pfarrei Nittenau restauriert; der dortige Pfarrer hält manchmal Gottesdienste in der Kapelle.

Waldhaus Einsiedel

Ein Waldlehrpfad, eingerichtet von der Naturparkverwaltung, weist uns den Weg bis zur idyllisch gelegenen Gaststätte Waldhaus Einsiedel. Obwohl wir noch etwas zu früh dran sind, die Eingangstür aber offen steht, versuchen wir unser Glück, um etwas zu Trinken zu bekommen.
Gasthaus Einsiedel Eine nette junge Wirtin bringt uns sogleich ein Radler und ein Bier und wir machen es uns auf der Terrasse gemütlich. Für Kira gibt es frisches Wasser und wir genießen die wohlverdiente Pause. Neben dem Wirtshaus gibt es eine Menge Tiere, z. B. ein Damwildgehege, Ponys, Hasen, Ziegen und auch noch dieses Unikum.
Damwildgehege
Beobachten kann man dies alles von den selbstgebauten Logenplätzen aus.
Open Air Kino Im Waldhaus Einsiedel sitzen sie in der ersten Reihe!

Bergab nach Reichenbach

Ausgeruht geht es weiter, leicht bergab, durch die Wälder zum Regental. Beim Wandern im Naturpark Bayerischer Wald gibt es viele unberührte Orte, an denen man kurz innehalten sollte.
Golden Retriever Bach Kira macht dies am liebsten im Wasser.
Aus dem Wald heraus geht es ein Stück am Fluß Regen entlang. Hier ist nur noch wenig Schatten und die Sonne strahlt nochmal kräftig, so dass ich befürchte, die heutige Sonnencremeration könnte wieder nicht reichen gegen einen Sonnenbrand.
Reichenbach Dann liegt er direkt vor uns, der Klosterort Reichenbach. Die Klosteranlage mit seiner romanischen Basilika ist ein bedeutendes Baudenkmal in der Umgebung. Wer in der Gegend ist, sollte es nicht versäumen, hier einen Blick hineinzuwerfen.

Ende gut, alles gut!

Noch einen knappen Kilometer, dann sind wir da; an der uns mittlerweile schon vertrauten Etappen-Infotafel.
Goldsteig Etappenziel Wir haben wieder eine Etappe geschafft. Darüber freuen wir uns alle drei.
Mit freundlichen Grüßen

Hier sind unsere Erfahrungen vom Goldsteig Wanderweg von allen Etappen:

Etappe 1: Marktredwitz nach Friedenfels


Auch bei sommerlichen Temperaturen kann man wandern, oder?

Nachdem unsere Anreise zum Ausgangspunkt immer kürzer wird, lassen wir es in der Früh´ zu Hause diesmal ruhig angehen. Mit dem gepackten Köfferchen (viel braucht man ja nicht für 1 Übernachtung) und prall gefülltem Rucksack starten wir; nach ca. 40 Minuten sind wir in Neunburg vorm Wald und die Sonne scheint schon ganz ordentlich.
Als erstes wird ein Beweisfoto gemacht, um unsere Verfassung zu Beginn festzuhalten. Wandern durch Neunburg vorm Wald
Dann geht es auch schon los; denn mit einer Streckenlänge von 21,5 km haben wir ja einiges vor uns. Ich versuche Kira zu bewegen, sich gleich eine kleine Abkühlung zu genehmigen.
Neunburg vorm Wald Obwohl sie Wasser liebt; Sprudel oder dergleichen sind ihr irgendwie suspekt.

Noch ein letzter Blick auf die Jubiläumsstadt

Die Stadt Neunburg vorm Wald feiert heuer sein 1000 jähriges Jubiläum. In diesem Zuge sind zahlreiche Festlichkeiten und Sonderveranstaltungen geplant. Wir merken davon aber nichts; außer vielleicht, dass Mitarbeiter der Stadt fleißig am Saubermachen, Rasen mähen usw. sind. Aber ob das mit dem Jubiläum zu tun hat, sei dahingestellt.
Jedenfalls führt uns der Weg aus der Stadt hinaus; auf Wald- und Wiesenwege in Richtung Fuchsenhof.

Über Fuchsenhof nach Poggersdorf

Nach wenigen Kilometern bemerken wir eine erste aufkommende Erschöpfung, da wir die warmen Temperaturen noch nicht gewohnt sind. Auch Kira benötigt eine erste Abkühlung! Dass das Wasser nicht so einladend aussieht, ist ihr egal.
An einem schattigen Plätzchen posieren Kira und ich für ein „hübsches“ Foto. Der Goldsteig-Wegweiser verheißt uns eine Einkehrmöglichkeit in Poggersdorf. Das lässt uns heute aber kalt, da wir in Sachen Proviant gut ausgerüstet sind.
So passieren wir Poggersdorf ohne Halt und wandern (so flott es geht bei dieser Wärme) weiter.

Waldweg nach Haselhof, 9 km von Neunburg vorm Wald entfernt

Auf einem Waldweg marschieren wir, von einigen Steh- bzw. Trinkpausen für uns und Kira abgesehen, in Richtung Haselhof. Da es nun schon auf Mittag zugeht, suchen wir einen passenden Rastplatz. Wir werden bald fündig: vor einem Holzhäuschen, neben einem idyllischen Weiher, steht eine Bank im Schatten. Weit und breit ist niemand zu sehen; also wird dies unser Mittagessen-Platz.Goldsteig Wanderer bei einer Pause
Genüsslich verspeisen wir unsere Käsebrote, Äpfel und Kekse, während Kira ihre Freude im Weiher bei einer Schwimmrunde hat.Hund im Teich
Gut gestärkt geht es bald schon weiter; wir wollen ja keine Zeit verlieren.
Bei Haselhof fällt uns ein Uralt-Bauernhof ins Auge; mit einem Relikt aus früheren Zeiten.Oldtimer Traktor
Dieses ist so postiert, dass man meinen könnte, jeden Moment komme von irgendwo her ein alter Bauer und starte diesen Traktor.

Auf ins Bodenwöhrer Forst
Wandern im Bayerischen Wald Über die nächsten knapp 10 km gibt es nicht viel zu berichten. Das Bodenwöhrer Forst ist laaaang, zumindest kommt es einem bei diesen Wegen so vor.
Wanderweg Ab und zu ist Gott sei Dank auch Schatten, aber es zieht sich ziemlich, denn der landschaftliche Reiz lässt auf diesem Abschnitt etwas zu wünschen übrig.
Wanderpause Wir machen eine kurze Pause und setzen uns ins Moos neben dem Weg. Leider gehen unsere Wasservorräte langsam zur Neige. Dass wir heute so viel Durst haben, damit haben wir nicht gerechnet.

Auch Kira sucht „verzweifelt“ eine Pfütze oder einen kleinen Bach zum Erfrischen und Trinken. Aber als erfahrene Hundebesitzer haben wir natürlich auch für sie noch etwas Trinkbares dabei.

Waldlehrpfad bei Bodenwöhr

Und siehe da: eine Zeitlang später stoßen wir auf einen Lehrpfad, der uns mit interessanten Informationen über den Lebensraum Wald versorgt. Von da an wird es wieder kurzweiliger und abwechslungsreicher. An Bodenwöhr und dem Hammersee vorbei (in dem sich Kira endlich schwimmen kann), treffen wir am Waldrand auf einen Gedenkstein mit Aufschrift, dessen Anfang irgendwie genau auf uns heute zutrifft.
Am Wissen des Weges scheitert es zwar bei uns nicht, aber die sommerlichen Temperaturen machen die Wanderung anstrengender als sonst.

Endspurt Richtung Mappach

Die letzten 1,5 km der Strecke führen uns über Wiesen in der prallen Sonne.
Aber mit dem Ziel vor Augen macht uns diese Situation nicht viel anhaben. Kiras Zunge hängt mittlerweile seitlich aus ihrem Maul, was bedeutet, dass sie ziemlich erhitzt und erschöpft ist.
Und auf einmal sind wir dann da! Der Zielpunkt befindet sich neben dem Heimat- und Bauernmuseum in Mappach.
Obwohl wir uns gut eingecremt haben, hat unsere Haut nun genug von der Sonne. Noch ein Abschlußfoto und dann zurück zum zweiten Auto in Neunburg vorm Wald und ins Hotel. Seit wir mit zwei Autos unterwegs sind, läuft nämlich auch der Transfer wie geschmiert!
Wandern mit Hund Wir möchten Euch hier nur noch zeigen, dass neben dem Museum auch ein Bächlein ist, das Kira unbedingt untersuchen musste. Das Problem ist nur, dass da scheinbar mehr Schlamm als Wasser drin war.
Am Gesichtsausdruck meines Mannes könnte man meinen, er sei mit dieser Aktion nicht ganz einverstanden gewesen.

Kira dagegen denkt sich:  Hab dich nicht so, das trocknet doch gleich!

Hier sind unsere Erfahrungen vom Goldsteig Wanderweg von allen Etappen:


Schatten im Bayerischen Wald
Heute morgen stehen wir wegen dem Fernwanderweg mit etwas gemischten Gefühlen auf.Goldsteig Fernwanderweg Die heutige Tour mit einer Länge von 25 km auf dem Fernwanderweg Goldsteig liegt vor uns und die Temperaturen sind zum ersten Mal am Morgen schon bei frühsommerlichen 14 Grad Celsius.

Von Hof geht´s los

Wir starten um ca. 9 Uhr von Hof bei Oberviechtach aus und beschließen, unsere Jacken im Auto zu lassen.
Schatten im Bayerischen Wald Bei herrlichem Sonnenschein geht es los und kurze Zeit später erlaubt sich Josef das erste Späßchen für heute; frei nach dem Motto: Wer hat Angst vor´m schwarzen Mann?…
Am Industriegebiet von Oberviechtach vorbei überqueren wir die die Bundesstrasse 22, auch Ostmarkstraße genannt. Wir lassen die „Zivilisation“ hinter uns und tauchen ein in Wald und Flur.Wanderer auf der Brücke  An einem idyllischen Wasserlauf halten wir kurz, damit sich Kira erfrischen kann. Man merkt ihr es förmlich an, das auch ihr die ungewohnte Wärme schon etwas zu schaffen macht.

Naturpark Oberpfälzer Wald
Goldsteig Wanderweg

Wie man sieht, gibt es im Naturpark Oberpfälzer Wald außer dem Fernwanderweg Goldsteig zahlreiche Möglichkeit für Wanderungen unterschiedlichster Länge. Wir wandern weiter Richtung Obermurach.
Obermruach Goldsteig Der kleine Ort mit seinen rund 120 Einwohnern gehört zur Stadt Oberviechtach und liegt mit einer Burgruine aus dem 12. Jahrhundert auf einer kleinen Anhöhe.

Hier gibt es Wald ohne Ende

Von da an führt uns der Weg lange Zeit durch Wälder; teilweise auf befestigten Forstwegen, aber auch auf kleinen Waldpfaden. Dieser Abschnitt ist im Sommer bei großer Hitze ideal, da es im Inneren des Waldes trotzdem noch kühler ist.
Fernwanderweg Allerdings wird es mit der Zeit etwas eintönig (außer für Kira, die hat immer irgendetwas zu schnuppern und zu entdecken).
Irgendwann kommen wir dann doch wieder heraus und gehen auf Wiesen- und Feldwegen in Richtung Kulz, wo wir uns eine Möglichkeit zur Einkehr erhoffen. Wir haben uns zwar noch mit etwas Brotzeit eingedeckt, aber heute sind wir, scheinbar wetterbedingt, schon etwas ermüdet.
Golden Retriever Wir bleiben öfters mal kurz stehen, um kurz durch zu schnaufen. Kira dagegen hat auf ein Mal ihre „spinnad´n fünf Minuten“ und will uns zeigen, was sie kann.

Der Ort Kulz mit (k)einem Gasthaus für uns

Nun sind wir vor dem Ort Kulz angelangt, bei der Hälfte der Etappe, aber was ist nicht in Sicht: ein Gasthaus. Die Ortsmitte (mit eventuellem geöffnetem Wirtshaus) ist 500 m vom Goldsteig entfernt. 1 km (hin und zurück) mehr gehen und die Gefahr, dass geschlossen ist, das ist angesichts der vor uns liegenden Reststrecke zu viel. Also geht es weiter, am Ort vorbei in Richtung Prackendorfer Moos.
Wir halten Ausschau nach einem passenden Plätzchen für eine Mittagspause und werden bald fündig.
Goldsteig Käse Auf einer gemütlichen Bank verspeisen wir unsere leckere Brotzeit. Wer auf dem Goldsteig wandert, isst schließlich auch Goldsteig-Käse, oder?

Prackendorfer oder Kulzer Moos

Nach der wohlverdienten Pause geht es nun bergab auf einer kleinen Teerstraße zum Prackendorfer Moos. Unglaublich, aber wahr: mit einem Mal stehen wir mitten in einer Moorlandschaft, durch die ein einziger befestigter Weg führt. Irgendwie ist das alles ein bißchen gespenstisch!
Moor Es sieht so aus, als könnte hier in jedem Moment plötzlich eine Moorleiche aus dem Wasser steigen. Kira beeindruckt das überhaupt nicht; Hauptsache, sie kann sich irgendwo abkühlen!

Gabelung des Goldsteigs

Noch ein Stück durch den Wald und dann haben wir sie erreicht: die Gabelung des Goldsteig.
Goldsteig Fernwanderweg An dieser Kreuzung teilt sich der Weg in Nord- und Südroute; das Ziel ist auf beiden Wegen Passau. Wir haben uns für die südliche Route entschieden. Nicht, weil sie einfacher zu sein scheint; das ist ein Irrglaube. Bei der Nordroute, die über Berge wie Arber, Rachel und Lusen führt, ist der Aufstieg langsam, aber stetig, und dann auf der Bergkette entlang. „Unsere“ südliche Route zeichnet sich dagegen durch zahlreiche Auf- und Abstiege aus.
Wie dem auch sei, weiter geht´s, denn von nix kommt nix!

Wallfahrtskirche Schönbuchen am Fernwanderweg

Am kleinen Ort Dautersdorf vorbei marschieren wir weiter.
Wallfahrtskirche Schönbuchen Die 14 Kreuzwegstationen begleiten uns bei einem leichten Abstieg am Fernwanderweg, bis vor uns, am Waldrand, die Wallfahrtskirche Schönbuchen auftaucht. Ein herrlich ruhiger Ort, um kurz anzuhalten, innezuhalten und aufzutanken.
Der Überlieferung nach stammt das kleine Gotteshaus aus dem 17. Jahrhundert. Ein Handwerksgeselle brachte als Dank für ein gut überstandenes Unwetter eine Mutter Gottes Statue aus Ton an einer Buche dort am Waldrand an. Von diesem Zeitpunkt an kamen dorthin laufend Menschen aus der Umgebung, verehrten die Madonna und trugen sie zum besseren Schutz immer in die Ortskirche. Aber siehe da, jedesmal war die Statue kurze Zeit später wieder an die Buche zurückgekehrt. Überzeugt von diesem „wundersamen“ Ereignis wurde neben der Buche die Wallfahrtskirche errichtet.

Vom Teufelsgraben bis nach Kröblitz
Goldsteig Fernwanderweg

Beim Teufelsgraben weist uns die Fernwanderweg Goldsteig-Beschilderung die richtige Richtung. Mittlerweile sind wir ganz schön geschafft, die Brotzeit ist schon längst wieder verdaut und unsere Stimmung ist um einige Töne in den Keller gegangen. So wandern wir schweigend auf halbschattigen Waldpfaden dahin und auch Kira wird merklich langsamer. Es zieht sich ziemlich, bis wir dann Kröblitz erreichen, einen Ortsteil von Neunburg vorm Wald.
Kröblitz Schlossgaststätte Das Schloss mit Gaststätte im Ort liegt direkt an einem Radwanderweg, auf dem auch wir gerade unterwegs sind. Als wir vorbeigehen, sehen wir eine Frau gerade im Schlossgarten arbeiten. Da wir sehr durstig sind, fragen wir, ob geöffnet ist. Sie meint, dass normalerweise um diese Zeit geöffnet ist, aber momentan eigentlich doch nicht, weil sie den Garten bepflanzen muss. Eine Radlerhalbe für jeden bekommen wir aber dann doch und wir setzen uns auf die Terrasse.

Nur noch ein Katzensprung

Nach der kurzen Trinkpause nehmen wir es wieder erfrischt mit den letzten zwei Kilometern nach Neunburg auf. Auf diesem Abschnitt ist man durchgehend in der Sonne; gut, dass wir uns heute morgen bereits eingecremt haben.
Und dann erreichen wir auch (schon!) auf dem Fernwanderweg Neunburg vorm Wald.
Neunburg vorm Wald Die Pfalzgrafenstadt ist nur 30 km von der tschechischen Grenze entfernt und feiert heuer ihr 1000 jähriges Jubiläum mit vielen Veranstaltungen.
So lange werden wir aber hier nicht bleiben. Erschöpft, aber zufrieden, kehren wir zu unserem Auto zurück, um dann die Heimfahrt von zwei ereignisreichen Tagen anzutreten.

Hier sind unsere Erfahrungen vom Goldsteig Wanderweg von allen Etappen:


Jakobskirche

Es ist wieder soweit, zum Goldsteig wandern im Bayerischen Wald.

Was kann man aus diesem Blick lesen?Susanne Schegerer
Juhu, es geht schon wieder los; oder etwa: ich bin noch gar nicht bereit für die nächste Etappe beim Goldsteig wandern im Bayerischen Wald.
Egal; kleine Anfangsschwierigkeiten lassen sich nur durch flottes Marschieren überwinden. Und überhaupt: der Wetterbericht sagt sonniges bis wolkiges Wetter voraus, jedenfalls keinen Regen; und die morgendliche Kühle verhilft nur dazu, dass man automatisch einen Gang zulegt, damit man nicht zu frieren beginnt.

Etappenziel beim Goldsteig wandern im Bayerischen Wald bei Oberviechtach

Unsere heutige Etappe hat eine Länge von 18 km und führt von Tännesberg nach Oberviechtach. Wir sind, wie schon letztes Mal, mit zwei Autos unterwegs, um die Transferprobleme (fehlende Busverbindung, teueres Taxi usw.) zu umgehen. Als erstes haben wir ein Fahrzeug in Oberviechtach am Zielpunkt (den wir leider erst nach 15 Minuten Suche gefunden haben) abgestellt, sind dann mit dem anderen nach Tännesberg weitergefahren und nun geht es endgültig los. Der Rucksack ist gefüllt mit Käsebroten, Äpfel und Getränken. Denn wir vermuten, dass die Einkehrmöglichkeiten wieder genauso schwierig sind wie die letzten Male auch.

Erste Zuschauer am frühen MorgenZiegen im Bayerischen Wald

Bitte Achtung! Das sind NICHT Josef und ich, auch wenn wir  manchmal das gleiche „Goaßgschau“ haben (für Leser ohne Bayerisch-Kenntnisse: Ziegenblick; gemeint ist, wenn man etwas dämlich durch die Gegend schaut). Diese beiden netten Tiere begrüßen uns am Morgen und wünschen uns scheinbar einen schönen Wandertag (Kira ist etwas skeptisch und macht sich gleich aus dem Staub).

Geologischer LehrpfadBraunkohlenquarzit

Der Goldsteig führt uns als erstes durch den geologischen Lehrpfad von Tännesberg; ein herrlich angelegter Weg durch den Wald, gesäumt mit verschiedensten Steinen, die mit Namen, Herkunft und Alter beschildert sind.Postkasten Felsen  Dieses Exemplar inspiriert Josef zu einem Foto. Auch bei näherer Untersuchung des Steines können wir nicht genau herausfinden, wo sich die Tür zum Herausnehmen der eventuell eingeworfenen Post befindet.

Waldidylle

Wir lassen den geologischen Lehrpfad hinter uns, und wandern weiter durch den Wald. Heute bei unserem Goldsteig wandern im Bayerischen Wald scheint die Sonne schon, aber es ist noch ziemlich kühl. Kilometerlang führt der Goldsteig auf einem gut angelegten Forstweg.Hund Kira muss auch am frühen Morgen schon die ersten Sitz-, Bleib-, Hier-Übungen absolvieren, und bekommt als Belohnung einen Teil ihres Frühstücksfutters.Goldsteig Wandern im Bayerischen Wald Ein Selfie als Cool-Man kann bei Josef nie schaden; ich fungiere auf dem Foto als schmückendes Beiwerk (oder?!).

Ein Bad am TannenbachBaumstamm

Kurz darauf kommen wir am Tannenbach an; ein naturnahes Fleckchen mit plätscherndem Wasser, einer kleinen Brücke und herrlichen Blumen (zuerst ist mir der Name nicht eingefallen, aber dank Internet finde ich es gleich heraus: Sumpfdotterblumen).GoldenrtrieverKira nimmt hier gleich ein kurzes Bad und erfrischt sich (obwohl es noch gar nicht so warm ist!).

Bezwingen eines fast 1000er´s

Weiter geht es in Richtung Wildenstein (mit 736 Höhenmetern). Das bedeutet den ersten steileren Aufstieg für heute. Nur zur Erklärung: Wildenstein ist ein Berg oder Hügel, wie man es auch nennen will; und Wildstein ist ein kleiner Ort direkt in der Nähe.
Also; gesagt, getan, wir erklimmen den Berg und werden mit einer herrlichen Rundum-Aussicht belohnt.Bayerischer Wald  Die Begeisterung ist den beiden förmlich ins Gesicht geschrieben.

Mittagessen am steinernen Tisch

Wie jeder weiß, macht Wandern hungrig. Deshalb sind wir auf der Suche nach einem passenden Rastplatz (am besten in der Sonne). Und im nächsten Waldstück werden wir fündig: ein idealer Ort mit Bänken aus Holz und einem steinernen Naturtisch. Wir sind uns einig: hier werden wir unsere Brote und Äpfel genießen. Kira versucht zwar am Anfang noch, den Tisch als Zapfenablage zu benutzen; aber mit ein paar Apfelstückchen und Leckerlis entscheidet sie sich schließlich auch für eine Brotzeit-Pause.

Jakobskirche bei Fuchsberg

Gut gestärkt geht es weiter und nach ungefähr 2 km auf Wiesen- und Feldwegen treffen wir auf ein Etappen-Highlight bei dem heutigen Goldsteig wandern im Bayerischen Wald: das idyllisch gelegene Jakobskirchlein.Jakobskirche
Nur ca. 700 m vom Ort Fuchsberg (Landkreis Schwandorf, Gemeinde Teunz) entfernt steht an einem aufsteigenden Wiesenweg die Kirche, beschützt von zwei riesigen Kastanienbäumen.
Sehr interessant hierbei ist, dass unsere heutige Etappe des Goldsteigs parallel mit dem Jakobsweg verläuft.
Schon seit dem 10. Jahrhundert zieht es Pilger aus ganz Europa nach Santiago de Compostela zur Grabstätte des Apostels Jakobus. Daraus hat sich ein Pilgernetz aus verschiedenen Ländern entwickelt. Unter anderem führt ein Weg über Prag nach Nürnberg; vorbei an Kirchen, die dem Heiligen Jakobus geweiht sind. Auf dieser Strecke liegt also auch die Jakobskirche bei Fuchsberg.

Augenblick der Ruhe
Jakobskirche am Goldsteig Wanderweg

Ich sehe mir die Kirche auch von innen an (schön, dass diese geöffnet ist, denn in der heutigen Zeit erlebt man oft, dass sogar innerorts Kirchen während des Tages zugesperrt sind, aus Angst vor Raub usw. So etwas ist wirklich traurig!)
Zeit für einen Augenblick der Besinnung, ein Gebet zu sprechen und Danke zu sagen, dass man das alles erleben darf. Berührend sind die vielen Dankestafeln, Rosenkränze und Kreuze von Pilgern, die in und rund um die Kirche zu sehen sind.

Über Kühried und Burkhardsberg ans Ziel

Nach diesen beeindruckenden Momenten geht es weiter auf den letzten Kilometern, beflügelt von der wärmenden Sonne und der Aussicht auf eine baldige Ankunft in Oberviechtach. Genauer gesagt in Hof, 1 km von Oberviechtach entfernt; ein paar Häuser, ein Kirchlein und das Goldsteig wandern im Bayerischen Wald -Etappenziel.Goldsteig Etappenziel Oberviechtach
Und dann sind wir da: an meiner „Sturmfrisur“ ist zu erkennen, dass wir auf dem letzten Stück noch mal richtig Gas gegeben haben (oder ist doch das Cap schuld, dass ich auf hatte?!)
Auf dem Weg ins Hotel gönnen wir uns in Oberviechtach ein Eis. Während wir unseren Amaretto- bzw. Schoko-Eisbecher genießen, lassen wir den heutigen Weg noch einmal Revue passieren und freuen uns, dass wir auch diese Etappe so gut gemeistert haben.

Hier sind unsere Erfahrungen vom Goldsteig Wanderweg von allen Etappen:


Tännesberg

Etappe 6 – Goldsteig Wanderurlaub; Auf geht´s in die nächste Runde!

„Guten Morgen, seid ihr fit für die nächste Etappe von unserem Goldsteig Wanderurlaub Ausflug?“ So ähnlich begrüße ich Nina und Josef am nächsten Morgen. Die Gesichter, die ich dann zu sehen bekomme, sind etwas kritisch. Die Aussicht auf eine Wanderung mit 21,5 km Länge liegt ihnen scheinbar etwas im Magen. Aber schon bei einem reichhaltigen Frühstück erhellt sich die Stimmung wieder.

Wir wandern von Leuchtenberg nach Tännesberg

An unserem heutigen Startpunkt Leuchtenberg fotografieren wir erst mal die Burg, auf der jährlich überregional bekannte Burgfestspiele stattfinden.
Goldsteig Wanderurlaub Burg
Ein wunderschön österlich geschmückter Brunnen ziert den Dorfplatz. Vor diesem Hintergrund posieren wir alle für das Startfoto des heutigen Tages.
Dabei stellt sich die Frage: wer ist hier noch müder, Kira oder die Kinder?Familie bei Leuchtenberg
Wie schon gestern hat Josef ein Problem mit seinen neuen Wanderschuhen. Heute ist es allerdings gravierender. Und so entschließen wir uns, seine Turnschuhe im Rucksack mitzunehmen, um mögliche Ausfälle wegen Blasen oder Gehunfähigkeit zu vermeiden.

Bergauf, bergab nach Döllnitz

Es geht heute schon richtig hügelig los. Am Anfang ist dies aber noch kein Problem. Kira sucht nach kurzer Zeit schon wieder eine Möglichkeit zum Abkühlen; leider vergeblich, denn das Ufer ist zu steil für sie.
Wir wandern am Waldrand entlang; nach wenigen Kilometern bietet sich uns ein herrlicher Blick zurück nach Leuchtenberg. Wir sind erstaunt, denn die Entfernung zum Startpunkt sieht schon viel weiter aus als gedacht. In dem kleinen Ort Wittschau machen wir eine kurze Pause, bevor der Weg unter der Autobahn A6 durchführt.

Pfreimdtalweg

Gott sei Dank ist der Straßenlärm bald nicht mehr zu hören. Auf so einer naturnahen Strecke könnte man direkt geräuschempfindlich werden; so schön ist es, nur Vogelgezwitscher und Bachrauschen zu hören. Ein Goldsteig Wanderurlaub ist deshalb für jeden Stressgeplagten zu empfehlen.
Durch Döllnitz hindurch machen wir uns auf in Richtung Pfreimdtal. Der Fluss Pfreimd, der uns hier begleitet, entspringt in Tschechien und läuft insgesamt 76 km durch den Oberpfälzer Wald.
Wir wandern am Waldrand entlang und siehe da, die Sonne lässt sich blicken. Das gibt uns neuen Schwung und den können wir auch brauchen. Ein Hinweisschild kündigt nämlich einen „steinigen Weg“ an. So steinig wird es schon nicht werden, denken wir uns. Aber wir werden eines besseren belehrt. Und so zehren diese Kilometer ganz schön an unseren Kräften.
Junge mit Golden RetrieverBayerischer Wald

Zwischenziel Trausnitz

Erste Ermüdungserscheinungen sind bei allen zu spüren; aber die herrliche Landschaft und die Aussicht auf ein Mittagessen in Trausnitz gibt neuen Elan.Junge sitzt am BodenOder doch nicht?
Doch, das Versprechen: „Beim Mittagessen gibt´s bestimmt an Schweinebraten oder a Schnitzel für di“ zeigt bei Josef Wirkung und schon geht es wieder leichter.
Bald sind wir dann da: Trausnitz liegt vor uns und auf dem Kalvarienberg oberhalb dem Ort genießen wir einen herrlichen Ausblick.
Wir wollen sichergehen, dass wir keine Möglichkeit für ein Mittagessen verpassen. So frage ich am Ortseingang eine Bewohnerin, die gerade vor ihrem Haus steht, nach allen Gasthäusern. Sie bremst meine Euphorie, indem sie mir zwar drei mögliche aufzählt, von denen aber eines sicher geschlossen hat. Das zweite befindet sich 15 Minuten vom Ort entfernt und so kommt nur noch das „Landhaus“ in der Ortsmitte in Frage.

Mittagessen im „Landhaus“

Und was sehen sie nun? Familie Schegerer im Gasthaus bei der lang ersehnten Mittagspause.Familie vom Hotel & SPA Reibener-Hof
Der Tip der befragten Trausnitzerin war Gold wert; sie riet mir, an der Terrassentür zu klopfen, falls die Haustür des „Landhauses“ zu wäre. Denn dort sei normal immer jemand zu finden. Und genauso war es.
Nach der Stärkung mit Speis und Trank sind wir bereit für die letzten 9 km nach Tännesberg.
Hier ein Zwischenziel-Foto, dahinter die Burg von Trausnitz.Goldsteig Wanderung bei Burg Trausnitz
Die Lust auf einen Goldsteig Wanderurlaub ist scheinbar mittlerweile auch bei der übrigen Menschheit wieder erwacht. Wir treffen, das erste Mal vor Trausnitz, auf eine Gruppe älterer Wanderer, die auf Nachfrage behaupten, ebenfalls den Goldsteig-Wanderweg zu gehen. Wir wundern uns nur, dass sie aus einer ganz anderen Richtung als wir kommen. Aber das soll nicht unser Problem sein. Durch unsere Einkehr verlieren wir sie aus den Augen, aber danach, am Pfreimdtal-Stausee entlang, treffen wir sie wieder.Staudamm bei Trausnitz

Das letzte, anspruchsvolle, Drittel der Etappe

Nach dem geplanten (und dann auch durchgeführten) Überholmanöver auf einer Steigung in Richtung Bierlhof sind wir ziemlich aus der Puste, denn genau dort scheint die Sonne und es ist mit einem Mal so warm, dass wir die Jacken ausziehen müssen. Nur wohin damit, denn im Rucksack sind ja Josefs Ersatzschuhe, Süßigkeiten-Reste von gestern und Wasserflaschen. Wir binden sie uns um und kurze Zeit später, auf einem Forstweg durch den Wald, wird es schon wieder windig und kühler. Also, Jacken wieder anziehen!
Wir überqueren die Bundesstrasse 22 und folgen der Beschilderung für den Endspurt:Goldsteig WanderurlaubTännesberg über Schloßberg 2,3 km.
Mittlerweile haben wir getauscht und jeder „durfte“ mal Packesel spielen und den (heute ziemlich schweren) Rucksack tragen.
Der Höhenunterschied auf den letzten beiden Kilometern ist enorm. Der Aufstieg ist idyllisch, aber anstrengend und wir schwitzen jetzt ziemlich. Aus einem Felsen heraus fliesst ein Rinnsal und füllt einen kleinen Brunnen; dort kann Kira ihren Durst stillen.

Schlossberg in Sicht

Und dann, gefühlt eine Stunde später (in Wirklichkeit nur 15 Minuten), haben wir es geschafft: wir stehen auf dem Schlossberg und genießen den wunderbaren Panoramablick auf unserer Goldsteig Wanderurlaub Tour über den Ort, den Oberpfälzer Wald, Böhmerwald, Bayerischen Wald und noch viel weiter.
Dem geologischen Lehrpfad entlang geht es auf der anderen Seite des Berges bergab, nur noch wenige 100 m entfernt vom Zielpunkt.

Und dann sind wir da; erschöpft, aber glücklich. Etappenziel erreicht!Goldsteigweg Tännesberg

Hier sind unsere Erfahrungen vom Goldsteig Wanderweg von allen Etappen:


Goldsteig Wanderschild

Etappe 5 – Auf zum Goldsteig wandern mit Hund

Familienwanderung

Was soll ich sagen: drei Wochen sind schon wieder um und wir starten zur nächsten Etappe; diesmal zu viert! Unsere Kinder Nina und Josef haben Osterferien und wir freuen uns sehr, dass sie zwei erlebnisreiche Tage Goldsteig wandern mit Hund machen möchten. Dieses Mal sind wir mit zwei Autos gefahren, um den Transfer bequemer zu gestalten. Also bringen wir ein Fahrzeug nach Leuchtenberg, parken dort und fahren mit dem zweiten Auto zum Startpunkt Letzau/Oberhöll.
Wie man sieht, sind wir alle gut gelaunt, frohen Mutes und freuen uns auf den heutigen Wandertag. Familie Schegerer mit Hund

Vorfreude auf den Wandertag

Mit einer Strecke von (nur) 14 km sind auch Nina und Josef einverstanden; außerdem lockt die Aussicht auf eine tolle Übernachtungsmöglichkeit mit Sauna und Hallenbad und einem leckeren Abendessen.
Wir haben uns diesmal wieder Proviant von zuhause mitgenommen: Käsebrote und etwas Rohkost; also ganz gesund! Dann können uns die (womöglich wieder geschlossenen) Wirtshäuser den Buckel runterrutschen; wir setzen heute auf Selbstverpflegung.
Leider war es schon in den letzten Tagen (und Nächten) ziemlich kalt. Mit dem Zwiebelprinzip bei unserer Bekleidung macht uns das aber wenig bis gar nichts aus.

Start in Oberhöll

Nachdem die ersten Probleme mit Josefs neuen Wanderschuhen gelöst sind, kann es losgehen.Goldsteig bei Letzau
Nach einem kurzen Anstieg und einem Stück durch den Wald weist uns die Beschilderung in Richtung Roggenstein, einem Ort der Gemeinde Vohenstrauß mit einem alten Schloss (das zwar nicht mehr nach Schloss aussieht) und Reste einer früheren Burganlage.Goldsteig Wanderschild
Zuvor führt uns der Weg allerdings nach Muglhof mit der gleichnamigen Kapelle, die im Hintergrund zu sehen ist. Wir sind flott unterwegs, denn es ist noch kühl und die Sonne versteckt sich hinter dicken Wolken. An unserer dynamischen Gangart kann man aber auf den ersten Blick erkennen, dass wir noch absolut fit sind, oder?!Wandern am Goldsteig
Weiter geht es am Waldrand entlang; dieser Baum ist ein ganz besonderes Exemplar.Baum mit kaputter Rinde

Rast in Ödenthal

Unsere Gespräche während der Wanderung drehen sich von Anfang an um die Brotzeit: wann machen wir das erste Mal eine Pause und wo? Am Ortsanfang des Dörfchens Ödenthal entdecken wir ein Bushäuschen, das uns ideal als Rastplatz erscheint.Bushütte bei Ödenthal am Goldsteig
Es ist windgeschützt und hat Sitzmöglichkeiten. Wir testen schon mal;Bushäuschen am Goldsteig Wanderwegund befinden es als gut. Die Brotzeit schmeckt hervorragend; ein Hund von einem Haus gegenüber begleitet unsere Pause ununterbrochen mit seinem Gebell. Scheinbar will er uns verjagen! Das gelingt ihm aber nicht; nur Kira ist nach einiger Zeit genervt von ihm, knurrt und macht plötzlich einen Satz, um ihn zu verscheuchen. Wer sie nicht kennt, könnte hier wirklich glauben, sie sei gefährlich (haha!!).

Weiter nach Roggenstein

Gut gestärkt machen wir uns wieder auf den Weg. Über Wiesen- und Feldwege erreichen wir Roggenstein, wo wir auf einer Bank im Ort ein kurzes Päuschen machen. Wie man sieht, ist der Papa ganz begeistert, seine lieben Kinder heute dabeizuhaben!

Auf dem Weg ins Luhe-Tal

Wir befinden uns Richtung Oberschleif, als uns dieses Haus ins Auge fällt. Besser kann man den Gegensatz von alt und neu nicht darstellen, finden wir!
Haus bei Oberschleif am Goldsteig
Scheinbar hat Josef noch zu viel Energie, denn kurz darauf wagt er mit Kira ein Hürde-Experiment.Junge und Hund
Gelungen; und gleichzeitig ein super Pausenplatz (findet auch Kira)!

Das Waldgebiet „Elm“

Wir wandern durch das sagenumwobene Waldgebiet „Elm“. Die Bezeichnungen lassen einem glatt eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Wir stellen uns lieber nicht vor, was in diesem Wald und bei den „Drei Handkreuzen“ (Grenzmarkierungen) alles passiert ist!
Familie am Goldsteig

Naturschutzgebiet Wolfslohtal

Lieber flott weiter, und zwar durch das Naturschutzgebiet Wolfslohtal mit einer herrlichen, unberührten Waldlandschaft und Flussläufen.
Am Schafsteg genießen wir eine kurze Pause vom Goldsteig wandern mit Hund.Naturbach Schafsteg am Goldsteig
Während Nina und ich es uns auf einer Bank bequem machen,Goldsteig Wanderweg
haben die beiden Männer scheinbar immer noch nicht genug und vergnügen sich bei Balance-Übungen über einen morschen Baumstamm.Flussüberquerung

Endspurt nach Leuchtenberg

Heute macht es uns gar nichts aus, dass wir kein Gasthaus zur Einkehr finden, denn wir sind gestärkt von unserer Brotzeit und liegen gut in der Zeit. Außerdem beflügelt uns die Aussicht auf einen wärmenden Saunagang im Hotel und später dann auf ein gutes Abendessen.
Der Waldweg führt uns weiter, auf steinigen Wegen und schließlich über eine schmale Brücke.Goldsteig wandern mit Hund
Kira muss sich hier zum x-ten Mal abkühlen. Das ist wirklich erstaunlich: wir frieren im Trockenen und Kira fühlt sich im eiskalten Wasser „sauwohl“

Unser Hotel?!

Ein letztes Stück, und wir kommen aus dem Wald heraus. Auf einer Anhöhe liegt der Ort Leuchtenberg. Bevor wir den letzten Anstieg in Angriff nehmen, machen wir noch ein paar Minuten Pause. Aber was ist das? Zu unserer Rechten steht ein „Hotel“; das wird doch wohl nicht das unsere sein.
Insektenhotel
Aber nein, Spaß beiseite, das ist nur ein Insektenhotel; in diesem hätten wir wirklich nicht alle Platz.
10 Minuten später haben wir den Dorfplatz erreicht. Somit haben wir eine weitere Etappe geschafft. Auf dem Goldsteig wandern mit Hund ist wirklich super.
Wir freuen uns und auch Nina und Josef sind jetzt sichtlich froh, dass wir da sind. So ganz ohne war es dann doch nicht!

Funkturm bei Letzau

23 Kilometer Wandern am Goldsteig mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Da unsere heutige Etappe mit 23 Kilometern zu einer der längeren zählt, sind wir früh aufgestanden, um uns zeitig auf den Weg zu machen. Die herrliche Morgenstimmung und die klare frische Luft weckt unsere Lebensgeister und wir Wandern am Goldsteig flotten Schrittes durch Neuhaus in Richtung Hutzlmühle. Wandern am Goldsteig
Auch Kira ist schon lange wieder munter und freut sich auf den neuen Tag mit einer langen Wanderung. Nachdem wir den Ort passiert haben, darf sie wieder frei laufen: das lässt sie sich nicht zweimal sagen; und wie man sieht, ist sie (wie fast immer) die erste.Goldsteig Wanderstrecke Ein paar Gehorsamsübungen zwischendurch müssen immer mal wieder sein; und da Kira heute nur einen Teil ihres Frühstücks bekommen hat, ist sie sehr folgsam und freut sich über jedes Leckerli.Wandersfrau am Goldsteig
Wir kommen an einer Islandpferde-Passstrecke vorbei; Kira möchte auch mal ein Rennen laufen und steht bereits in den Startlöchern; allerdings fehlen ihr noch ebenbürtige Gegner und sie sieht sich nach geeigneten Mitläufern um.Startbox für Pferde

Natur pur an der Waldnaab

Der Weg führt uns an der Waldnaab entlang: hier erstreckt sich eine Landschaft mit unberührter Natur und man fühlt sich, als ob ob aus dem seichten Wasser im nächsten Moment ein Geist auftauchen könnte. Kira will dies genauer untersuchen und macht sich auf zum ersten Schwimmen.Waldnaab am Goldsteig
Eine Zeitlang bergauf führen uns die naturbelassenen Waldwege immer weiter Richtung Neustadt an der Waldnaab.

Neustadt an der Waldnaab – eine etwas ältere schöne Stadt!

Und bald sind wir auch dort angelangt: eine bereits etwas älter wirkende Freizeit- und Campinganlage erweckt trotzdem unsere Aufmerksamkeit, denn ein erstes Hungergefühl stellt sich ein: es wäre Zeit für eine Brotzeit. In freudiger Erwartung auf eine ebenso gelungene Verpflegung wie am gestrigen Tag laufen wir auf das Gasthaus in der Freizeitanlage zu: aber leider geschlossen!Gasthaus am Goldsteig Wanderweg
Das beunruhigt uns noch nicht, da in einer Stadt wird es ja wohl noch mehr Möglichkeiten zum Essen geben. Über eine Allee gelangen wir zur Altstadt, dort bestaunen wir den mittelalterlichen Stadtplatz, der kombiniert mit modernen Elementen wirklich sehr schön gestaltet wurde. Während Kira wiederum nur Interesse am Wasser zeigt, sehen wir uns nach einem Café, Bäckerei oder sonstigem um.Brunnen in Neustadt an der Waldnaab
Aber leider ist nur ein einziges Eiscafé zu finden, das erst ab Mittag öffnet. Und auf dem gesamten Platz auch weder Metzgerei noch Bäckerei! Etwas zerknirscht laufen wir weiter; es zieht sich ziemlich lang durch die ganze Stadt, bis wir (etwas höher gelegen) am Stadtende die Klosterkirche St. Felix erreichen. Ab hier kehrt wieder etwas Ruhe ein; das war uns eigentlich jetzt fast zu viel Tumult, Verkehr und Baustellen. Aber mit der Ruhe kommt auch der immer größer werdende Hunger wieder zurück; und wir haben weder Einkaufs- noch Einkehrmöglichkeit gefunden.

Ein Ausblick wie im Bilderbuch.

So lassen wir die Stadt hinter uns und setzen uns auf  eine Bank am Waldrand, auf der man einen herrlichen Ausblick genießen kann.Blick vom Goldsteig
Ich suche im Rucksack nach übriggebliebenem Proviant von gestern: und siehe da, ich werde fündig: es ist zwar nicht viel, aber immerhin.Wanderer mit einem Snack
Nach einer kurzen Stärkung und wir Wandern am Goldsteig weiter; das Wetter ist schön, aber windig: wir sind meist damit beschäftigt, unsere Windjacken aus- bzw. wieder anzuziehen. In der Hoffnung auf eine Gaststätte in den nächsten Ortschaften, so wie es auf den Wegweisern angegeben ist, geben wir ein ordentliches Tempo vor: aber was soll ich sagen; weder in Wilchenreuth noch in Theisseil werden wir fündig. Nicht dass ich etwas falsches sage: es gibt zwar Gasthäuser, aber entweder sind sie ganz oder zumindest heute geschlossen. Unser Hunger und damit auch unsere Laune wandert etwas in den Keller: als ich auf der Orts-Informationstafel von Wilchenreuth lese, dass hier 103 Personen leben, es zwei Kirchen, aber kein geöffnetes Gasthaus gibt, bin ich ehrlich gesagt etwas erschüttert.
Aber was soll´s?! Weiter geht´s in Richtung Leuchtenberg; unser heutiges Etappenziel Letzau/Oberhöll ist gar nicht angeschrieben (hoffentlich gibt es das dann überhaupt)Hinweisschild am Goldsteig
Auf langen Waldwegen kommen wir zu einem Fernmeldeturm, an dem wir kurz verweilen und ein „Selfie“ für unser Fotoalbum machen
Funkturm (Begeisterung sieht anders aus, oder?)
Dann noch ein Aufstieg und dann stehen wir, mitten im Wald, vor dem Aussichtsturm „Vierlingsturm“.Vierlingsturm

Strobelhütte mit sehr guter Küche.

Und was steht daneben? Die Strobelhütte, eine teilweise bewirtschaftete Hütte des Oberpfälzer Waldvereins.
Und diesmal haben wir Glück: heute am Mittwoch, am einzigen Tag unter der Woche, ist die Hütte geöffnet. Wir sind zwar nur noch ca. 1 km vom Ziel entfernt, aber wir gönnen uns jetzt trotzdem eine Brotzeit.
In der urigen Hütte sind nur 2 Gäste und wir setzen uns auf einen freien Tisch, von dem wir von der Wirtin in einem barschen Ton sofort wieder vertrieben werden: „Da könnt´s ihr ned sitzn bleib´n, da kemman etz dann welche!“ Wir lassen uns unsere Laune nicht nochmal vermiesen und wechseln gehorsam den Tisch. Es gibt Brotzeiten und sogar warme Gerichte; wir entscheiden uns für Sülze, die dann auch lecker schmeckt.
Und siehe da, nach und nach kommen immer mehr Gäste; fast nur ältere Männer, die in einer scheinbar festgelegten Ordnung verschiedene Tische belegen, statt sich zusammenzusetzen. Wir beobachten dieses Treiben ein wenig, fühlen uns dann aber eher fehl am Platz und beschließen, den Rest der Wegstrecke anzupacken. Kira möchte auch weiter Wandern am Goldsteig, und marschieren bergab ins Hölltal.

Wandern am Goldsteig Etappenziel erreicht.

Unser Zielpunkt ist der Hölltaler Hof, ein in die Jahre gekommenes Hotel (wenn man dies so nennen kann); wir sind verwundert, dass hier überhaupt jemand Urlaub machen will. Es sieht geschlossen aus, aber Josef versucht sein Glück, ob wir etwas zu Trinken bekommen; denn wir sind eine Stunde zu früh am Ziel. Die nette Wirtin von unserer gestrigen Übernachtung hat nämlich zugesagt, uns hier abzuholen und zu unserem Auto mitzunehmen (der Transfer hat dank dieser Frau diesmal wirklich reibungslos geklappt!).
Kurze Zeit später kommt wirklich eine Bedienung des Hotels und wir können etwas bestellen.
Und während sich Kira noch in dem Weiher neben der Terrasse vergnügt, trinken wir ein Radler und freuen uns, dass wir auch diese lange Etappe so gut geschafft haben.Wanderer mit Bierkrug
Weitere Informationen über die Etappe 4 erhalten Sie auch bei Sehenswertes und Kultur.

Goldsteig Wanderweg

Goldsteig wandern – ein Erlebnisbericht in Etappen

Etappe 3: Goldsteig Wandern von Falkenberg nach Neuhaus

Jetzt geht es wieder los: wir drei haben uns schon wieder richtig auf unsere nächsten Etappen gefreut. Als der Wetterbericht dann auch noch so herrliches Frühlingswetter vorhergesagt hat, stehen wir voller Erwartung in den Startlöchern.

Burg Falkenberg
Unser Startpunkt zum Goldsteig Wandern ist diesmal das Schloß Falkenberg, das mächtig und erhaben hinter uns thront.
Und hier in Falkenberg gibt es auch wirklich einen „Tante-Emma-Laden“, der geöffnet hat. Hier besorgen wir uns gleich eine Brotzeit in Form von Pizzabrötchen und Bananenschnitte. Man kann schließlich nie wissen, wie lange dieser Proviant wieder reichen muss. Von der Verkäuferin erfahren wir dann, dass man auf Burg Falkenberg auch übernachten könnte. Josef wäre für solch ein Abenteuer gleich Feuer und Flamme. Aber ich denke dabei an mögliche Gespenster, die da herumspuken würden, und damit hat sich die Angelegenheit erledigt.
Kira ist auch schon ganz ungeduldig, und darum starten wir umgehend. Unser Ziel ist Neuhaus, ein Stadtteil von Windischeschenbach, mit seinen zahlreichen Zoiglwirtschaften. Wir nehmen uns gleich schon mal vor, am Abend nach getanem Marsch auf jeden Fall einen (oder mehrere) Zoigl zum Abendessen zu probieren.

Jetzt geht`s los von Falkenberg.

Vor lauter Übermut (und natürlich auch Hunger) verspeisen wir unseren gekauften Proviant gleich und, wie man sieht, schmeckt es vorzüglich.

Goldsteig Wandern
Die heutige Etappe zum Goldsteig Wandern ist mit ca. 14 km relativ kurz und der Sonnenschein tut sein übriges. So genießen wir die Landschaft und machen immer wieder kurze Pausen (das war beim letzten Mal nicht möglich, sonst hätten wir Frostbeulen bekommen bei der Kälte).

Nachdem wir Falkenberg passiert haben, wandern wir am Waldrand entlang und beobachten die Kühe und Kälber auf der Weide. Sie laben sich am saftigen Gras auf den ergrünten Wiesen (also bitte beachten: das sind nicht wir auf dem Foto!)

Blick vom Goldsteig Wanderweg

Kira freut sich wie wir und rast wie wild in alle Richtungen. Als ich sie (eigentlich  nicht ganz ernst gemeint) zum „Mach Hürde“ auffordere, springt sie doch allen Ernstes auf den riesigen Stein.Goldsteig Etape

Um zu vermeiden, dass sie auf die Idee kommt, dort auch wieder herunterzuspringen, krabble ich auf die weniger steile Seite, um sie dort herunter zu ordern.

Wo ist das Essen?

Kurze Zeit später kommen wir zu einem außergewöhnlichen Baum, den ich natürlich gleich genauer begutachten muss; (könnte ja sein, dass sich da drin was zu Essen versteckt hat :-)

Hohler Baumstamm

Auf den nächsten Kilometern folgen immer wieder imposante Natursehenswürdigkeiten: so wagen sich Josef und Kira auf die Sitzbank unter den riesigen Steinen; ich frage mich nur, wer hat da jetzt Angst, Josef oder Kira?!Felsvorsprung am Goldsteig

Kira ist von dem herrlichen Weg durch den Wald entlang der Fichtelnaab ebenso begeistert wie wir und sie muss sich immer wieder im kühlen Nass erfrischen.Goldsteig Wanderweg

Das schöne Wetter lockt auch andere Wanderer an und wir treffen schon bald auf fünf Damen, die (scheinbar) ebenfalls einen Wandertag vorhaben. Erschwert wird dies allerdings durch die Tatsache, dass sie sich so viel zu erzählen haben, und deshalb immer wieder stehenbleiben müssen.

Brotzeit ist die schönste Zeit!

Und siehe da, man glaubt es kaum: eine Blockhütte auf einer Lichtung mit einem herrlich großzügigen Gelände rundherum:

Hütte für Brotzeit am Goldsteig

Wir stellen uns vor, welch Hochbetrieb hier an einem Wochenende sein wird und freuen uns, dass wir heute fast noch die einzigen sind. (bis eine Weile später auch die Wanderdamen auftauchen und damit die Ruhe dann vorbei ist). Aber die Hütte hat geöffnet und bietet sogar schon etwas Essbares an (obwohl es noch nicht mal 11 Uhr mittags ist). Obwohl wir dank unseres Proviants aus Falkenberg noch gar nicht viel Hunger haben, können und wollen wir uns hier eine Rast nicht entgehen lassen (das muss man schon mal ausnutzen, wenn eine Gaststätte geöffnet hat!!!!).
Und so sieht man dann nach Bier und Currywurst aus: satt und zufrieden.Brotzeit am Goldsteig

Traumhaft schön am Goldsteig.

Aber auf, auf, weiter geht es beim Goldsteig Wandern frohgemut durch die idyllische Wald- und Flusslandschaft. Kurze Zeit später dürfen wir mit Kira das nächste Highlight testen, eine sehr schmale Brücke mit nur einseitigem Geländer:Alte Holzbrücke am Goldsteig
Aber sowohl Kira als auch ich meistern diese „Schwindelfrei-Übung“ mit Bravour.
Immer wieder lobenswert zu erwähnen ist die hervorragende Beschilderung des Goldsteig-Weges; hier haben wir bereits gut die Hälfte des Weges geschafft.

Zum Goldsteig Wandern gehören auch pausen.

Und dann sitzen wir schon wieder: heute schreien die Bänke förmlich „Setzt euch“; und da können wir einfach nicht nein sagen.Sitzbank am Goldsteig
Abgeschreckt von der „Hungersnot“ auf den letzten Etappen habe ich wohlweislich heute früh zuhause auch noch eine Brotzeit eingepackt. Obwohl wir eigentlich satt sind, vertilgen wir diese nun auch noch.
Kira betätigt sich währenddessen wieder mal mit dem Ein- und Ausgraben ihrer geliebten Tannenzapfen; und als sie dann voll Übermut einen Zapfen in den Fluss fallen lässt, wird es auf einmal ein wenig schwierig: das Ufer ist steiler als gedacht und sie kann ihn von draußen aus nicht mehr erreichen. Aufgebracht rast sie hin und her und sucht vergeblich eine seichtere Stelle zum Einsteigen. Als dies nicht klappt, legt sie sich an den Uferrand, rutscht immer weiter vor und versucht so den Zapfen zu erwischen. Auf einmal kann sie sich nicht mehr halten und plumpst hinein: ein herrlicher Anblick!
Nach einer kurzen Schrecksekunde macht sie das, was am wichtigsten ist: ihren Zapfen rausholen!Hund im Schmutzwasser
Nachdem sie uns dann durch ihr Schütteln auch noch eine unfreiwillige Dusche verpasst, machen wir uns gern auf zum Endspurt für heute:
die letzten Kilometer führen uns nochmals durch eine idyllische Wald-Fluss-Landschaft!Schilder am Goldsteig
Nachmittags um ca. halb drei kommen wir dann schon in Neuhaus an. Ich mache Josef noch den Vorschlag, dass wir uns in Windischeschenbach noch ein wenig umsehen könnten. Davon ist er aber dann nicht so begeistert, und so beziehen wir unser gebuchtes Quartier in einem kleinen Hotel mit sehr schönen Zimmern, einem urigen Restaurant und einer äußerst netten Besitzerin. Nach einer Ruhepause lassen wir uns dann abends das köstliche Essen mit ein paar Zoigl-Bieren schmecken. Denn, wer gescheid wandert, hat sich auch eine gescheide Brotzeit verdient!

Goldsteig Wanderflug

Der Goldsteig Wanderweg ist ein Prädikatswanderweg im Oberpfälzer- und Bayerischen Wald.

Etappe 2 auf dem Goldsteig-Wanderweg von Friedenfels nach Falkenberg

Wie heißt es doch so schön? Neuer Tag, neues Glück. Mein 2. Etappentag am Goldsteig Wanderweg beginnt früh; Kira weckt mich um 6 Uhr auf, weil sie die Gassigeh-Möglichkeiten rund um das Hotel austesten möchte. Beherzt steige ich aus dem Bett, und muss feststellen, dass meine Beine nur ein klein wenig schmerzen. Als wir allerdings eine Runde um das Hotel gedreht haben, und Kira ihre ersten Geschäfte erledigt hat, bekomme ich einen ersten Kälteanfall. Leider hat sich das Wetter nicht wirklich gebessert; es ist erneut bedeckt und sehr kühl; aber es regnet nicht!!

Ohne Frühstück geht gar nichts

Nachdem wir uns bei einem guten Frühstück gestärkt haben (man weiß ja nie, wie lange es heute wieder reichen muss bis zur ersten Brotzeit), werden wir vom netten Personal des Hotels in das 2 km entfernte Reuth chauffiert, wo wir den Zug zurück nach Marktredwitz nehmen wollen, um unser Auto zu holen und zum 1. Etappenziel Friedenfels zu bringen.
Insgesamt ist anzumerken, dass sich der Transfer als relativ schwierig entpuppt; wenn man nicht jedes Mal ein Taxi rufen möchte, was ja auch eine Geldsache ist, gibt es nur beschränkt Möglichkeiten, von einem Ort zum anderen zu kommen.

In Reuth angekommen, trauen wir unseren Augen kaum: der Bahnhof ist uralt, verfallen und rundum eine einzige Baustelle!

Alter Bahnhof

Mir kann dieser Anblick (im Gegensatz zu meinem Mann) noch kein Lächeln entlockenFreude und ernst
denn wir sind auch noch 45 Minuten zu früh und hier gibt es keine Möglichkeit, sich irgendwo aufzuwärmen. Wir vertreiben uns die Zeit mit einem Spaziergang rund um das Gelände (wir müssen ja heute nicht noch genug wandern!!), aber bevor wir uns was abfrieren, ist das immer noch die bessere Alternative.

Und dann, endlich, um 9.23 Uhr kommt unser Zug nach Marktredwitz. Wir sind, Gott sei Dank, fast die einzigen Gäste, denn die Zugbegleiterin hat ein Problem damit, dass wir den Maulkorb für unsere Kira nicht dabei haben. Als ob unser lammfrommer Hund jemals einem etwas zuleide tun könnte!

Fahrt mit der Oberpfalzbahn
Aber Vorschriften sind halt Vorschriften.

In Marktredwitz angekommen, müssen wir vom Bahnhof noch ein Stück durch die Stadt laufen, um bei unserem Auto anzukommen.

Marktredwitz
Von da aus fahren wir nach Friedenfels, unserem 1. Etappen-Zielort von gestern, wo wir unser Auto parken. Dabei fällt uns ein großer Fisch auf, der auf einem Stein in der Ortsmitte thront.

Fisch von Friedenfels

Was soll das denn? Ein Blick auf die Homepage des Ortes verrät mir später, dass in Friedenfels und Umgebung das Angeln groß geschrieben wird. Das Land der 1000 Teiche, wie diese Gegend genannt wird, ist ein wahres Eldorado für Angelfans. Passend dazu braut die ortsansässige Brauerei sogar einen Friedenfelser Karpfen-Trunk, ein Qualitätsbier zum regionalen Fischgericht.

Baumriesen am Goldsteig Wanderweg

Aber was soll´s? Zum Mittagessen ist es noch zu früh, und wer weiß, hätte heute ein Gasthaus am Goldsteig Wanderweg offen. Also starten wir unsere 2. Etappe mit dem Ziel Falkenberg. Heute haben wir eine Strecke von 16,5 km vor uns; die Höhenunterschiede sind allerdings sehr gering; wir befinden uns die gesamte Zeit auf einer Höhe von ca. 500-600 m ü.d.M. Daher ist diese Etappe auch im Goldsteig-Führer als leicht gekennzeichnet.

Im nahegelegenen Wald erwartet uns eine imposante, 350 Jahre alte Buche, die wir uns als Hintergrund für ein erstes Foto heute aussuchen: Kira ist allerdings nicht so ganz beeindruckt davon wie mein Mann.

350 Jahre Buche

Diese Etappe am Goldsteig Wanderweg macht dem Namen der Gegend „Land der 1000 Teiche“ wirklich alle Ehre: wir gehen im Zickzack um die Weiher und Seen herum.Teiche
Wie auf dem Foto zu sehen, interessiert sich Kira für den Schwan, der sich ganz allein im See tummelt. Als er allerdings in ihre Richtung schwimmt, nimmt sie doch lieber Reißaus.

Bei dem anschließenden Weg durch den Wald entdecken wir ein uraltes Gefährt, das allem Anschein nach schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

Alter Bagger
Ob dieses noch fahrtüchtig und einsatzbereit ist, sei dahingestellt.

Bald darauf stoßen wir auf einen beschrankten Bahnübergang älteren Jahrgangs mit einem parkuhrartigen, gelben Automaten. Darauf steht: Schranke wird auf Anruf geöffnet. Bitte Hebel drücken!

Bahnschranke selbst betätigenBahnübergang
Einen Beweis für die Tatsache, dass Hunde nicht lesen können, liefert Kira hier, denn sie will sich voller Übermut sofort auf den Weg über die Gleise machen. Nur mit Mühe können wir sie zurückhalten und drücken sogleich auch den Hebel.

Bahnschranke am Goldsteig
Nur Sekunden später ertönt eine Stimme und erklärt uns, dass die Schranke defekt sei und ob wir etwa den Hinweis an der Schranke nicht gelesen hätten. Haben wir im Eifer des Gefechts natürlich nicht! Da steht es nun wirklich: Anlage außer Betrieb! Und was nun? Die nette Stimme aus dem Automaten weist uns darauf hin, dass wir einen Umweg gehen müssen. Dem ist scheinbar nicht klar, dass wir zu Fuß unterwegs sind und dass für uns ein Umweg von mehreren Kilometern nicht in Frage kommt. Wir bedanken uns für die Auskunft und verabschieden uns.

Vorsichtig passieren wir die Gleise (ohne Umweg!) und marschieren weiter. Mehr als die Hälfte des Weges haben wir schon geschafft; ein Schild lockt mit Einkehrmöglichkeiten in der Nähe und wir freuen uns schon auf eine nahe bevorstehende Rast.

Goldsteig Wanderweg

No-Go für Hunde?

Doch es wird wieder anders kommen. Zuvor allerdings lauert das nächste Hindernis auf uns: eine Schranke mit dem Schild „Durchfahrtsverbot“. Das würde uns ehrlich gesagt nicht weiter stören; wäre da nicht das Schild mit dem durchgestrichenen Hund und der Aufschrift „Das Mitführen von Hunden ist verboten“. Das schockiert uns dann im ersten Moment schon ein bißchen, denn was sollen wir jetzt mit Kira machen? Einen kurzen Augenblick lang überlege ich, sie im Rucksack zu verstauen; aber ich glaube, das wird sie sich nicht lange gefallen lassen; und ob der Rucksack für diese Gewichtsbelastung ausgelegt ist, bezweifle ich. Was soll´s? Mehr als eine Strafe und einen Rauswurf aus dem Gelände kann uns nicht passieren. Mit Kira an der Flexi-Leine durchqueren wir das Gebiet am Goldsteig Wanderweg; immer noch unschlüssig, warum das Hunde-Verbots-Schild hier steht. Ein möglicher Grund könnte der Trimm-Dich-Pfad sein, auf den wir stoßen; mit verschiedenen Stationen und den dort zu absolvierenden Übungen.
Vielleicht wird vermutet, dass Hunde auf Menschen bei Gymnastikübungen allergisch reagieren könnten und diese angreifen. Nein, Spaß beiseite; jedenfalls wandern wir flott durch dieses „Sperrgebiet“, ohne weitere Schwierigkeiten und gelangen dahinter an den landschaftlich reizvoll gelegenen Perlsee.
Kira genießt heute trotz des kühlen Wetters mehrmals ein Bad in Bach, Weiher usw. Wir können sie nicht mehr daran hindern, und zum Schluß ist sie von oben bis unten pitschnass und trotzdem schmutzig.

Im letzten Ort Seidlersreuth vor dem Etappenende schiesst mein Mann noch ein paar sehenswerte Schnappschüsse, wie z. B. dieses Elchquartier.

Carport
oder den Schuhbaum (oder doch Baumschuh?).

Goldsteig Wanderweg

Einen enormen Punktabzug gibt es auf dieser Etappe für die hohe Lärmbelästigung in Autobahnnähe: über eine eigens für den Goldsteig Wanderweg gebaute Brücke überqueren wir die A93. Bei diesem Geräuschpegel wird sogar Kira vorsichtig und tapst ängstlich darüber.

Ein Stückchen noch und schon liegt der Markt Falkenberg vor uns.

Burg Falkenberg
Die majestätische Burg hat ihre Anfänge im 11. Jahrhundert und thront mit der Fahne des Marktes Falkenberg hoch über dem Ortskern. Seit 2009 ist die Burg das Wahrzeichen des Marktes; seitdem die Grafen von der Schulenburg das Denkmal erwarben; mit der Absicht, die Burg zu sanieren und sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen (unter anderem mit Museum, Tagungszentrum, Gastronomie, Hotel usw.).

Burg Falkenberg
Sehr interessant, muss man wirklich sagen. Und trotzdem wäre ein Gasthaus am Goldsteig Wanderweg mit Möglichkeit zur Einkehr im Moment für uns noch interessanter! Laut Ortsplan befinden sich hier auf jeden Fall zwei Gasthäuser; da muss doch wenigstens eines für uns ein Plätzchen haben, oder?!

Beim ersten angekommen finden wir an der Eingangstür ein Schild „Wir haben Urlaub..“; beim zweiten sieht es besser aus; es brennt schon Licht. Mein Mann geht voran hinein und siehe da; kurze Zeit später ist er wieder da mit der Mitteilung, es wäre kein Platz für uns, da die Wirtsleute heute nachmittag noch Gäste zum Leichenschmaus erwarten.
Das ist doch zum Haare ausreißen, oder?! Doch kommt man sich schon fast vor wie Maria und Josef in Bethlehem auf der Herbergssuche.
Nachdem wir unsere Enttäuschung hinuntergeschluckt haben, versuchen wir, eine mögliche Busverbindung zurück nach Friedenfels ausfindig zu machen. Es gibt sogar eine; allerdings fährt der Bus erst in 1,5 Stunden. Was sollen wir solange im Freien, ohne Essen und Trinken und frierend?!
Die einzige Möglichkeit ist wiederum ein Taxi, das uns zu unserem Auto bringt. Kira ist so geschafft, dass sie sich im Taxi sofort hinlegt und die Augen zumacht.

Zurück in Friedenfels beschliessen wir, es bei der Schlossschänke bezüglich einer Einkehr am Goldsteig Wanderweg nochmals zu versuchen.

Gasthaus Friedenfels
Wir haben diesmal Glück, es ist geöffnet; wir sind die einzigen Gäste, und obwohl es ca. 15 Uhr nachmittags ist, fragt uns der nette Wirt, ob wir etwas zu Essen möchten. Kurze Zeit später genießen wir dann ein Raggaler Schnitzel (so was wie Cordon bleu) und ein dunkles Weizen von der Friedenfelser Brauerei und freuen uns über den tollen Abschluss unserer 2. Etappe!