Das Portal www.hotel.de hat vor kurzem ein neues Bewertungssiegel entwickelt. Dieses kennzeichnet Hotels, welche auf Nachhaltigkeit achten. Um festzustellen, ob ein Hotel diese Auszeichnung erhält, werden verschiedene Kriterien beachtet.
Erst ein Standort in einer der beliebtesten Großstädte oder beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands, ermöglicht eine Chance auf die Auszeichnung. Außerdem muss das Hotel auf hotel.de mindestens sieben von zehn Kundenbewertungspunkten erreichen und drei bis fünf „HOTEL DE Sterne“ haben. Bevor ein Siegel vergeben wird, wird das Hotelangebot individuell von der redaktionellen Prüfung untersucht. Vor allem aber werden auf die sogenannten „drei Säulen“, bei der Auswahl von Hotels, geachtet.

Die erste Säule zeichnet die ökologische Nachhaltigkeit aus; das umschließt Maßnahmen zum Umweltschutz, Ressourcenschonung, Recycling und auch die Verwendung von Ökostrom.

Das Hotel & SPA Reibener-Hof legt vor allem auf diesen Aspekt großen Wert. Daher wurde 2013 in zwei Holzvergaser Anlagen investiert, womit Wärme und Strom aus erneuerbaren Energien, also Waldrestholz, erzeugt wird. Außerdem betreibt der Inhaber des Reibener-Hof’s seit 2014 eine Kurzumtriebsplantage ohne Pestizidien. Die ca. 3,0 Hektar große Pappelplantage, bietet eine Möglichkeit, auch Flächen, welche nicht zum Anbau von Feldfrüchten geeignet sind, nachhaltig zu nutzen. Der Ertrag wird dann für die Holzvergaser genutzt. Ebenso fördert die Photovoltaik, die 2012 in Betrieb genommen wurde, und die Investition in einen Heißwassertrockner die ökologische Nachhaltigkeit. Wenn Sie mehr über diese Themen erfahren wollen, finden Sie auf unserer Homepage einige Einträge dazu.

Die zweite Säule berücksichtigt die wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Darunter fällt die Weiterbildung der Mitarbeiter, die Nutzung regionaler Produkte und Lebensmittel und auch eine Infrastruktur, welche an die Region angepasst ist. Zum Reibener-Hof gehören seit 2017 eine kleine Beerenplantage, direkt neben dem Hotel und mehrere Hochbeete mit Gemüse aller Art. Daher werden im Sommer am Buffet immer regionale, nachhaltige und ungespritzte Salate serviert.

Mit den drei E-Tankstellen, die von der Holzkraftanlage betrieben werden, investierte der Reibener-Hof in eine nachhaltige Zukunft und sorgt schon jetzt für eine ausreichende Kapazität von Energieversorgung.

Die soziale Nachhaltigkeit wird durch die dritte Säule und somit den fairen Arbeitsbedingungen, Flexibilität für Mitarbeiter und eine gelebte Inklusion beschrieben. Im Hotel & SPA Reibener-Hof wird immer auf die Mitarbeiter eingegangen und daher regelmäßig Meetings abgehalten, in denen aktuelle Punkte, aber auch Grundsätzliches besprochen wird und somit versucht wird zu verbessern.

Aufgrund der genannten Unternehmungen, Nachhaltigkeit auch im Hotel & SPA Reibener-Hof einen festen Platz zuzuschreiben, freut es uns umso mehr, dieses Öko-Siegel zu erhalten. Auch in Zukunft werden wir uns weiter bemühen, die Projekte in diese Richtung auszuweiten.

Die letzte Etappe wartet auf uns!

Wir können es noch gar nicht glauben, dass heute wirklich die letzte Etappe unserer Goldsteig-Wanderung ansteht. Wenn wir an Frühjahr 2017 zurückdenken: damals konnten wir uns nicht vorstellen, dass wir das komplett schaffen. Aber nun ist es fast soweit: nur noch ein „Katzensprung“ bis Passau.

Wir starten in Fischhaus (der Etappenort Ruderting liegt ja 2 km entfernt vom Goldsteig); genau dort, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. Denn bei uns hat alles seine Richtigkeit! Da wird nicht „beschissen“ (Keine Angst, das ist nur das bayerische Wort für betrügen!)
Hierher gekommen sind wir mit dem Taxi, denn diesmal sind wir nur mit einem Auto unterwegs (und das steht am Zielpunkt).

Auf zur Mausmühle

Kurz nach dem Ortsende von Fischhaus gelangen wir auf einen Waldweg neben Ilz und Bahnstrecke. Josef trödelt heute meistens hinter mir, weil er wichtige Telefonate erledigen muss.

Mir geht das ein wenig auf die Nerven, weil ich während der Wanderung gerne Ruhe vor geschäftlichen Dingen haben möchte. Aber naja, was sein muss, muss sein!
Über Waldpfade gehen wir bei unserer Wanderung im Ilztal  in Richtung Mausmühle.

Insgesamt ist unsere heutige Etappe nur 13,5 km lang und ist im Goldsteig-Führer als „leicht“ gekennzeichnet. Wie man den Schildern entnehmen kann, soll es heute angeblich mehrere Einkehrmöglichkeiten geben. Aber ich glaube das erst, wenn ich ein (geöffnetes) Gasthaus sehe, vorher nicht!

Waldidylle pur

Mittlerweile hat Kira ein feines Plätzchen zum Abkühlen gefunden; mitten im Grünen!
Weiter geht es; aber irgendwie kommen wir heute nur langsam voran.

Naja, das ist auch kein Wunder, wenn einem solche Steine, ach nein, Bäume in den Weg gelegt werden!
Diese Etappe ist landschaftlich sehr schön, da die Vielfalt der Natur hier besonders zur Geltung kommt.
Ich hätte diesmal so viele schöne Fotos, die ich gar nicht alle einbauen kann.

Hier nochmal ein „naturnahes“ Foto mit Kira als Versteckspiel-Hund!
Jetzt kann es doch nicht mehr weit sein, bis wir die auf den Schildern angekündigte Triftsperre erreichen. Die Mausmühle und Oberilzmühle haben wir bereits passiert, ohne dass uns das großartig aufgefallen wäre.

Josef überlegt scheinbar, ob er lieber auf den nächsten Zug warten soll!

Halser Ilzschleifen

Wir befinden uns nun am Eingang des Naturschutzgebietes „Halser Ilzschleifen“. Diese ungewöhnliche Flusslandschaft mit seiner reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt ist bundesweit bedeutsam. Ausserdem ist der Erholungswert für Gäste und Einheimische nicht zu unterschätzen.
Auf dem Naturlehrpfad, der teilweise entlang des Goldsteigs verläuft, kann man interessante Dinge über Wasser, Strom, Tiere und Wald erfahren.

Und dann, man glaubt es nicht: das Haus im Hintergrund ist unser Einkehr-Gasthaus, in dem wir heute Mittag gegessen haben. Man sieht es förmlich, dass ich gut gestärkt bin, oder?!

Die Triftsperre – Zeitzeuge der gefährlichen Holztrift

Nach einer Strecke von 11 km bei unserer Wanderung im Ilztal erreichen wir die Triftsperre. An diesem beschaulichen Steg, der heute zu einem Blick über die Ilz einlädt, war um 1900 jedes Frühjahr richtig was los. Das Holz aus dem Bayerischen Wald wurde auf dem Wasserweg nach Passau transportiert.

Durch diesen engen Felstunnel leitete man die geschlagenen Bäume, um den Weg auf der Ilzschleife abzukürzen und um Schäden an den dort gelegenen Mühlen zu vermeiden.
Ganz geheuer ist uns hier drin nicht!
Ab ungefähr 1920 ersetzte die Eisenbahn und später die Straßen diesen gefährlichen Transportweg. Darum wurde die Trift eingestellt.
Nachdem wir den dunklen Tunnel passiert haben, geht es weiter auf Waldwegen in Richtung Hals.

Hals – Stadtteil von Passau

Der Name leitet sich hier von der Lage des Ortes in der engen Ilzschleife ab; sozusagen der Hals der Ilz.

Malerisch thront hier die Burgruine über der Ortschaft; Überreste der Spornburg, die erstmals um 1100 erwähnt wurde.
Beim Marschieren durch den Ort fühlt man sich irgendwie in die Vergangenheit zurückversetzt. Vor dem Rathaus am Marktplatz zum Beispiel ist der Pranger erhalten, auf dem Verurteilte gefesselt und öffentlich vorgeführt wurden. Außerdem sind einige Häuser verfallen, leerstehend und erinnern dem Baustil nach an das letzte Jahrhundert.

Das Ziel naht!

Der Wanderweg bei unserer Wanderung im Ilztal führt uns über eine letzte steile Anhöhe hinauf.

Wir blicken noch einmal zurück und machen uns dann auf zur Zielgerade.
Ca. 1 km noch geradeaus, dann sehen wir die Veste Oberhaus vor uns.
Auf dem Weg dorthin kommen wir an der Goldsteig-Etappentafel vorbei, die offiziell das Ziel unserer Wanderung darstellt.

„Zur Feier des Tages“ darf es heute schon mal ein Bussi sein! Schließlich haben wir es geschafft: wir haben den Goldsteig von Marktredwitz bis Passau erwandert!
Bei der Veste Oberhaus haben wir unser Auto geparkt. Aber wir fahren nicht gleich nach Hause.

Heute gönnen wir uns noch eine zweite Einkehr im Biergarten der Veste Oberhaus; mit einem grandiosen Blick auf die Stadt Passau.

Wir wollen es wieder wissen

Ich weiß gar nicht, wie ich diesmal anfangen soll zu schreiben, so sehr bin ich scheinbar aus der Übung: seit unserer letzten Etappe im Spätherbst 2017 ist eben schon einige Zeit vergangen.

Aber jetzt sind wir wieder startklar! Wir wollen es wieder wissen: bewältigen wir die Touren so gut wie letztes Jahr, oder haben wir den Winter über viel von unserer sportlichen Fitness eingebüßt?!

Da momentan Pfingstferien sind, begleiten uns heute unsere Kinder wieder mal. Josef jun. war zwar nicht ganz so begeistert vom Wald-Wandern auf dem Goldsteig, aber schließlich konnten wir ihn doch überreden.

Schrottenbaummühle inmitten des Ilztals

Kira in Wartestellung …

Kira kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht; deshalb posiert sie als erste am Start vor dem Goldsteig-Etappenschild. Bei diesen hochsommerlichen Temperaturen wird es auf jeden Fall etwas anstrengend für sie. Darum ist die heutige Strecke ideal; so kann sie sich zwischendurch immer mal wieder in der Ilz abkühlen.

Jetzt sind wir dran: unser obligatorisches Startfoto! Wie man sieht, sind wir hier (noch) munter und vergnügt.

Die Schrottenbaummühle, der heutige Ausgangspunkt, ist eine um 1429 erstmals erwähnte Mühle, die mit einem Gasthaus mit Biergarten als beliebtes Ausflugsziel im Ilztal gilt.

Auf Waldwegen entlang der Ilz

Gut, dass wir auf Waldwegen unterwegs sind, denn die Sonne scheint bereits kräftig und die Temperaturen steigen gefühlt von Minute zu Minute.

Hier beim Wald-Wandern auf dem Goldsteig spaziert man romantisch am Flussufer entlang, über Aumühle/Fürsteneck in Richtung Kalteneck.

Ein erneutes Gruppenfoto steht an: ein bißchen warm ist uns schon geworden! Nicht zu vergessen ist Josefs Cowboyhut: seine neueste Errungenschaft, auf die er richtig stolz ist. Sieht doch gut aus!

Romantische Ilz – das Wildwasser aus dem bayerisch-böhmischen Grenzgebiet

Die Ilz entspringt zwischen Rachel und Lusen, bahnt sich seinen Weg durch die herrliche Mittelgebirgslandschaft des Bayerischen Waldes, bevor sie sich bei Passau mit Donau und Inn vereint.

So richtig appetitlich sieht das Wasser zwar nicht aus, aber die Kanufahrer stört dies scheinbar nicht.

Wenig später sieht es dann so aus: haben wir Nina und Kira jetzt abgehängt, oder was ist da los? Sind das bereits erste Ermüdungserscheinungen beim Wald-Wandern auf dem Goldsteig?

Scheinbar doch nicht, denn nun absolviert sie Klimmzüge an einem herabhängendem Ast. Wollen wir doch mal sehen, wer es länger aushält, der Ast oder Nina?! Josef steht schon zum Auffangen bereit.

Bahnhof Kalteneck – Reaktivierung für die Ilztalbahn

Nach einem weiteren Kilometer (insgesamt „erst“ 6 km) treten wir aus dem Wald heraus und befinden uns vor dem Dörfchen Kalteneck.

Durch den Ort führt eine seit 2002 stillgelegte Bahnstrecke, die für die „Ilztalbahn“ im Jahr 2011 reaktiviert wurde. Diese Bahn verkehrt an Wochenenden und Feiertagen zwischen Passau und Freyung.

Wir haben inzwischen Hunger und sind (wieder mal) auf der Suche nach einer Einkehrmöglichkeit. Laut Goldsteig-Führer müsste sich in Kalteneck ein Gasthaus befinden. Wir fragen einen Einwohner und bekommen die Information, dass es ca. 500 Metern bergauf ein Gutshotel mit Restaurant gibt. Mit der Aussicht auf etwas Essbares „schleppen wir uns“ bei der Mittagshitze den Berg hinauf; leider werden wir bei Ankunft im besagten Hotel enttäuscht, da es nichts zu essen gibt (bzw. nur für Hotelgäste). Nach einer kurzen Rast und einem Getränk ziehen wir weiter; nun noch hungriger und etwas unzufrieden.

Am Ortsende führt der Weg (auf der anderen Seite des Flusses) wieder in den Wald hinein, Richtung Fischhaus.

Gut, dass ich wenigstens 2 Packungen Kekse als Notvorrat eingepackt habe: diese vertilgen wir kurze Zeit später auf einem schattigen Rastplatz am Waldweg neben der Ilz.

Unterwegs nach Fischhaus

Insgesamt hat unsere heutige Etappe eine Länge von „nur“ 15,5 km und ist mit dem Schwierigkeitsgrad leicht im Goldsteigführer angegeben. Das macht uns nichts aus, denn die schwüle, „dampfige“ Luft mit sommerlichen 30 Grad Celsius macht einem das Wandern nicht gerade einfach. Und so sind wir froh, dass wir einen Großteil des Weges im Wald marschieren können.

Herrlich, dieser Anblick: Kira ist entzückt von dem Brunnen mit Wasserfontäne, den wir am Wegrand mitten im Wald entdecken. Und hier fliesst klares Wasser! Das gefällt ihr noch besser als die „braune Ilzbrühe“.

Ein Stück weiter steht, ebenfalls am Wegesrand, ein Kreuz mit einer Gedenktafel. Die gewellte Form des Kreuz, denke ich mir, deutet auf die Verbindung mit dem Wasser daneben hin. Eine kurze Pause, um in sich zu gehen; dann wartet der Endspurt beim Wald-Wandern auf dem Goldsteig.

Wir sind da!

Noch ca. 2 km auf Waldwegen neben der Ilz und wir erreichen Fischhaus, ein Ortsteil von Ruderting.

Wir sind ein wenig geschafft und sehr hungrig. Wir freuen uns aber, dass wir diese landschaftlich reizvolle Etappe so souverän erwandert sind.

Der Goldsteig-Führer sieht die Möglichkeit vor, auf dem Zubringer-Weg noch nach Ruderting weiterzugehen. Das sparen wir uns, denn wir haben unser Auto in Fischhaus geparkt.

Meditatives Wandern

Von Zenting nach Schrottenbaummühle

Meditatives Wandern ist heutzutage in aller Munde; man wandert nicht nur wegen der körperlichen Ertüchtigung, sondern zur Entschleunigung der Psyche. Und dafür ist diese Etappe des Goldsteig-Wanderwegs ideal.

Eine Premium-Etappe liegt vor uns

So heißt es im Goldsteig-Führer von der heutigen Wanderung mit einer Gesamtlänge von 21,5 Kilometern. Darauf sind wir gespannt; denn mit dem Wetter kann man Mitte November nicht mehr sonderlich punkten: naßkalt, matschige Wege, windig. Aber wir sind guten Mutes, denn wir kommen unserem Zielort Passau immer näher. Kira kann es kaum fassen: der erste Schnee in diesem Jahr. Er ist etwas schmutzig, aber das stört sie nicht.
Zenting So starten wir in Zenting! Bei diesem Anblick kann einem die Wanderfreude schon vergehen, so trübsinnig sieht das alles aus.
Aber was soll´s; wir schaffen das!

Über Eizersdorf nach Gingharting

Kaum haben wir den Ort Zenting verlassen, führt uns der Weg in den Wald hinein.
Wandern im Regen Hier unser offizielles Anfangsfoto: ich vertilge gerade die Reste unserer ersten Brotzeit. Wir haben uns entschlossen, heute nur im Gehen zu Essen, da es empfindlich kalt ist und man sofort fröstelt, sobald man zu lange steht.
Wandern im RegenDie Hauptproblematik der heutigen Etappe stellen die vermatschten Wege dar, die mich (uns) manchmal kurzzeitig ins Trudeln bringen. Kira macht sich gar nichts daraus, sie tappt mitten durch, uns genauso sieht sie innerhalb kurzer Zeit auch aus.Kapelle von Eizersdorf Die kleine Kapelle von Eizersdorf ist der erste sehenswerte Punkt auf unserer heutigen Strecke. Wie man an ihrem Blick sieht, ist sogar Kira stark beeindruckt!
Weiter geht es auf Wald- und Wiesenwegen. Leider beginnt es auch noch zu regnen. Mit dem Schirm ist es schwierig, nebeneinander auf den oft schmalen Wegen zu gehen. Darum bevorzugen wir heute meditatives Wandern ohne dauernde Unterhaltung. Bald stehen wir vor der denkmalgeschützten Ginghartinger Mühle aus dem 13. Jahrhundert. Bis 1970 war die Säge, bis 1980 die Mühle in Betrieb. Die heutigen Gebäude auf dem Foto stammen aus dem 19. Jahrhundert.

Weiter geht´s über Thurmannsbang an den Saldenburger See

Heute geht es hauptsächlich durch den Wald. Wir marschieren flott an Thurmannsbang vorbei in Richtung Saldenburg.Wandern im Regen Zwischendurch muss mal wieder ein Foto sein! Wie man sieht, hat uns der Regen die Laune nicht vermiest.
Wir befinden uns hier ja im Ilztal und Dreiburgenland, zwischen der Dreiflüssestadt Passau und dem Nationalpark Bayerischer Wald. Die naturnahe Landschaft, die wir durchwandern, bietet eine gute Gelegenheit, mal zur Ruhe zu kommen, die Gedanken schweifen zu lassen und sich für gewisse Zeit vom Trubel des Alltags zu entfernen.Saldenburger See Und weil einem meditatives Wandern auch für Momente von Raum und Zeit löst, stehen wir mit einem Mal vor dem Saldenburger See (ca. 7000 qm). Herrlich gelegen zwischen Wäldern und Wiesen kann man hier ganzjährig unbeschwerte Stunden mit der ganzen Familie verbringen; im Sommer zum Baden und Relaxen, zum Angeln oder im Winter zum Eisstockschießen.

Über Preying hinunter zur Ilz

Der Regen hat aufgehört und wir gehen zügig weiter. Zwischendurch (ohne Stehen zu bleiben) verspeisen wir immer wieder einen Teil unseres Proviants, den wir in weiser Voraussicht eingepackt haben. Auf dieser Etappe war im Vorfeld bereits klar, dass wir nirgends einkehren werden (bzw. können). Die dafür in Frage kommenden Gasthäuser liegen alle mindestens 500 m (einfach) vom Goldsteig-Weg entfernt. Und da die meisten sowieso nicht offen haben, gehen wir das Risiko nicht ein, dort vor verschlossener Tür zu stehen.
Auf gemütlichen Wiesen -und Waldwegen wandern wir an dem Örtchen Preying vorbei.Pfarrkirche Die dort ansässige Pfarrkirche St. Brigida (Patronin von Irland) gilt durch ihren Bau und die Innenausstattung als eine der schönsten Kirchen im süddeutsch-österreichischen Kulturraum.

Meditatives Wandern am Fluss entlang

Das nennt man meditatives Wandern: die restlichen ca. 8 Kilometer der Etappe führen uns neben der wildromantischen Ilz.Ilz In dieser Kulisse fällt es nicht schwer, sich vollkommen auf sich und die Natur einzulassen. Durch bewusstes und achtsames Wandern ist es möglich, Ruhe und Kraft für Körper und Geist zu erfahren.
Und siehe da: nach weniger als 5 Stunden sind wir an unserem Zielort Schrottenbaummühle angekommen.Gasthaus Mit einem Wasserkraftwerk, einem Campingplatz, Gasthaus und Pension ist hier ganz schön was los – allerdings nicht um diese Jahreszeit, denn alles bis auf das Wasserkraftwerk ist geschlossen wegen Betriebsurlaub.
Macht nichts, wir hatten uns sowieso nicht auf eine Einkehr eingestellt.Goldsteig Wandertafel Das war sie also, die Etappe entlang der Ilz, die auch „schwarze Perle des Bayerischen Waldes“ genannt wird. Unser Abschlussfoto strahlt, wie ich finde, wieder eine gewisse Zufriedenheit aus. Wir freuen uns über die gelungene Wanderung, die bei dieser Witterung allerdings schwieriger und nicht schön zu gehen ist als bei trockenem Wetter.
Hunding

Etappe S19 Lalling-Zenting

Wandern am Goldsteigweg im Bayerischen Wald durch den Lallinger Winkel, der Obstschüssel im Bayerischen Wald ist heute an der Reihe!
Langsam, aber sicher, kommen wir unserem Ziel immer näher. Wir haben uns vorgenommen, den Goldsteig-Weg heuer noch fertig zu gehen. Wenn kein plötzlicher Wintereinbruch, Krankheit oder sonstiges dazwischen kommt, könnten wir das auch noch schaffen.

Nervenaufreibender Anfang auf dem Goldsteigweg im Bayerischen Wald

Also geht es wieder los; bei herbstlichem, nebligem Wetter.
Goldsteig Wandern Die Anreise zum Zielpunkt Zenting dauert durch den Nebel ziemlich lang, und wir sind bei der Ankunft dort schon nicht mehr ganz taufrisch. Kira ist die lange, kurvige Fahrt auch nicht gut bekommen: sie hat sich dreimal im Kofferraum des Autos übergeben (obwohl sie, wie jedesmal, kein Frühstück bekommen hat).
Das sind ideale Voraussetzungen für einen entspannten Wandertag! Nun gut, es kann nur besser werden. Weiter geht´s mit einem Auto zurück nach Lalling und von dort aus ziehen wir los zum  Wandern am Goldsteigweg im Bayerischen Walddurch den Lallinger Winkel.
Lalling Blumenladen In Lalling entdecke ich einen idyllischen kleinen Blumenladen, vor dem wir unser Anfangsfoto machen. Heute kommen nur Kira und ich drauf, weil Josef den Selfie-Stick für das perfekte Gruppenfoto zuhause vergessen hat.

Ade, Lalling!

Die frische Luft tut uns gut und wir verlassen Lalling in flottem Schritt Richtung Panhölling. Dort passieren wir den neu angelegten Obstlehrpfad,Waldwellness
und kurze Zeit später führt uns der Weg in den Wald hinein.
Der erste Teil der heutigen Etappe führt uns in die Dörfer Padling und Hunding .
Hunding Der staatlich anerkannte Erholungsort Hunding wurde einst besiedelt, um Bergbau zu betreiben. Ab 1562 wurden dort Blei, Silber, Zink usw. abgebaut; in welcher Menge allerdings, ist nicht mehr genau nachzuweisen. Ende des 19. Jahrhunderts war damit Schluss, denn die Erträge waren zu wenig.
Stollen  Ein kleiner Teil eines Stollens wurde freigelegt, restauriert und mit einer Infotafel versehen, um an diese „Goldgräberzeit“ zu erinnern.

Aufstieg zum Brotjacklriegel

Insgesamt haben wir heute beim Wandern auf dem Goldsteigweg im Bayerischen Wald durch den Lallinger Winkel 18,5 Kilometer zu bewältigen. Die Höhenunterschiede auf dieser Etappe sind ganz ordentlich: tiefster Punkt 446 m und höchster Punkt 1011 m. Nicht umsonst ist diese Tour als schwer eingestuft.
Die nächsten 5 Kilometer werden schweißtreibend, denn wir befinden uns auf dem Weg zum Brotjacklriegel. Bis zur nächsten Ortschaft Langfurth geht es stetig bergauf, teils auf Waldwegen, die sich im herbstlichen Laubkleid präsentieren.Stein
Heute haben wir Glück, und im Bergdorf Langfurth gibt es ein geöffnetes Gasthaus. Wir gönnen uns ein warmes Süppchen (das tut gut bei dem kühlen Wetter) und ein Bier. Kira nutzt die Zeit für ein kleines Schläfchen unter dem Tisch.

Das letzte Stück und dann ist er da, der Gipfel

Gut gestärkt nehmen wir das letzte Wegstück, bis wir am Brotjacklriegel ankommen. Der Name des Brotjacklriegels leitet sich (wie wir auf einer Infotafel lesen können) wahrscheinlich vom Ausdruck „broada Jagariegel“, also breiter Jäger-Riegel, ab.
Der Aussichtsturm und das dazugehörige Einkehrhäuschen ist von April bis Mitte November geöffnet und bietet einen herrlichen Rundumblick. (wenn das Wetter passt, natürlich!)
Brotjacklriegel Der Fernseh- und Radiosendeturm des Bayerischen Rundfunks „ziert“ ebenfalls den Brotjacklriegel.
Der 1011 m hohe Brotjacklriegl ist der erste größere Berg im Bayerischen Wald. Er gehört zum Landkreis Freyung-Grafenau und ist Wahrzeichen der Region Sonnenwald, die aus den 5 Gemeinden Grattersdorf, Innernzell, Schöfweg, Schöllnach und Zenting, angesiedelt alle rund um den Berg.

Von nun an geht´s bergab

Goldsteig Wanderweg Voll mit Eindrücken von herrlichen Waldwegen, offenen Wiesen und mystischen Schnitzereien begeben wir uns zum Abstieg.

Apropos, was denkt ihr? Ich glaube, Kira fühlt sich ein wenig unwohl zwischen den beiden Gestalten.
goldsteigweg im bayerischen wald Über den sogenannten Steilweg am östlichen Berghang wandern wir stetig bergab bis zum Dörfchen Daxstein. Noch weiter ins Tal, insgesamt 6 Kilometer lang, zieht sich der Wiesenweg.
Weide Die schöne Aussicht in die Umgebung begleitet uns; und die Tiere auf den Wiesen verbreiten eine idyllische Stimmung von unberührter Natur. So schön ist das Wandern am Goldsteigweg im Bayerischen Wald durch den Lallinger Winkel, der Obstschüssel im Bayerischen Wald.

Unser Tagesziel ist nahe

Wir haben es wieder mal geschafft und sind in unserem Etappenzielort Zenting angekommen. Heute sind wir, wie schon einige Male vorher, unter der im Goldsteigführer angegebenen Wanderzeit von 6,5 Stunden geblieben.
Aber es ist auch genug für heute; das lange bergab Gehen macht sich in den Knien bemerkbar. Im kleinen Supermarkt des Dorfs kaufen wir uns noch ein Erfrischungsgetränk für die Heimfahrt. Unsere Trinkvorräte sind nämlich aufgebraucht. Trotz der kühlen Witterung hat uns die Besteigung des Brotjacklriegls (und wieder hinunter) ganz schön eingeheizt.
Goldsteig Eine zufriedene Wandergruppe freut sich über einen gelungenen Tag und reist zurück ins Wellnesshotel Bayerischer Wald, dem Reibener-Hof!
Wandern am Goldsteig

Etappe S 18 Landshuter Haus – Lalling – Wellness und Wandern im Bayerischen Wald

Nachdem wir uns gestern in der Saunalandschaft so gut entspannt haben, starten wir heute (nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel) voller Elan zur 18. Etappe (+ den Rest der Etappe 17, den wir gestern nicht mehr geschafft haben; oder schaffen wollten). Wellness und Wandern im Bayerischen Wald  ist einfach eine gute Kombination.

Auf los geht´s los!

Das Startfoto sieht doch schon vielversprechend aus: die Wolken haben sich gelichtet, es regnet nicht, und die Sonne kommt heraus. Da kann es heute nur eine tolle Wanderung werden!Insgesamt haben wir heute etwas mehr als 22 Kilometer vor uns; 16 km normal und 6 km Rest von gestern.Wanderer am Goldsteig Aber wir sind guten Mutes, das sieht man uns doch an, oder?!Bergern und Mühlen sind schnell erreicht. Wir wandern flott durch den Wald und ab Wühnried geht es stetig bergauf. Ca. 5 Kilometer spazieren wir auf Waldwegen, das Etappenziel Nr. 17 immer im Auge.

Das Landshuter Haus

Landshuter Haus Eine erste Impression der Landschaft vor dem Landshuter Haus!
Das Wetter sieht auf dem Foto herrlich aus, hier auf ca. 1000 m ist es aber empfindlich kühl. Der starke Wind tut sein übriges dazu.
Das Landshuter Haus befindet sich im ehemaligen Bergdorf Oberbreitenau, das zu Bischofsmais gehört. Im 16. Jahrhundert errichteten Untertanen des Freiherrn von Weißenstein hier ihre Höfe. Zu dieser Zeit war es aber hart, hier auf Dauer zu leben. Deshalb war das Dörfchen nicht lange bewohnt.
Um 1840 wurde ein neuer Bergbauernhof errichtet, der in Folge ein paar Mal verpachtet wurde und sogar einmal abbrannte. Seit der Renovierung im Jahr 1999 ist es in Händen des Bayerischen Waldvereins.  Als Ziel von Wanderern, Mountainbikern und Skifahrern ist es zur festen Größe im Bayerischen Wald geworden.

Eine Rast auf dem Hochplateau

Landshuter Haus Und obwohl wir noch gar nicht lange gegangen sind und heute ausnahmsweise noch nicht viel Hunger haben, gönnen wir uns hier (im geöffneten Gasthaus!) eine Brotzeit. Wenn schon mal eine Einkehrmöglichkeit vorhanden ist, müssen wir diese auch nutzen. Außerdem tut die Windstille meinen kalten Ohren gut!
Eine Gruppe von Wanderern ist ebenfalls im Landshuter Haus eingekehrt. Durch das gut markierte, verzweigte Wanderwegenetz im Sommer und die Kreuzung vieler Loipen im Winter ist hier ausnahmsweise mehr los, als wir es bisher gewohnt sind. Auf einigen Etappen haben wir keine Menschenseele getroffen, hier sind viele Wanderer, Biker und Ausflügler unterwegs. Bei einigen davon ist der Urlaubszweck bestimmt Wellness und Wandern im Bayerischen Wald.
Wandern am Goldsteig Nach dem Aufwärmen und einer Stärkung sehen wir doch richtig zufrieden aus, oder?!
Und das ihr nicht auf die Idee kommt, Kira hätte das Foto gemacht, muss ich euch noch aufklären, dass Josef seit einigen Etappen seine neueste Errungenschaft immer mitführt: den Selfie-Stick.
Da ihm das ständige Ein- und Ausklappen zu aufwendig ist, trägt er ihn meistens ausgefahren in der Hand. Leider wedelt er damit in allen Richtungen herum und trifft manchmal (natürlich rein unabsichtlich!) auch mich.

Durch ein Biotop in Richtung Rusel

Ein Bohlenweg führt uns durch das Moor, ein Naturschutzgebiet, in Richtung Rusel. Hier wandern wir einige Kilometer durch den Wald, bevor sich vor uns ein großer Parkplatz und dahinter ein Golfplatz auftut.
 Der 18-Loch-Golfplatz des Deggendorfer Golfclubs befindet sich hier in der herrlichen Landschaft im Naturschutzgebiet Bayerischer Wald.
Wir machen eine kurze Pause und genießen die Aussicht.
Da mir nicht ganz klar ist, was die Rusel eigentlich ist, habe ich einfach nachgesehen. Und siehe da: die Rusel ist ein Ort in der Gemeinde Schaufling im Landkreis Deggendorf. Gleichzeitig steht Rusel aber auch für einen Berg in 856 m Höhe, der einen überwältigenden Rundblick über den Bayerischen Wald bis zur Donauebene bietet.
Wellness und Wandern im Bayerischen Wald Hier befinden wir uns auf dem Rusel-Parkplatz!

Durch den Wald geht es bergab

Wir marschieren auf dem Goldsteig stetig leicht bergab auf Waldwegen. Ein paar Kilometer weiter befinden sich die Orte Datting und Gerholling. In diesen beiden Ortschaften fühlt man sich, als wäre die Uhr stehengeblieben. Zu dieser Zeit gab es bestimmt noch kein Wellness und Wandern im Bayerischen Wald.
Altes Bauernhaus Die alten Bauernhäuser und das Dorfbild zeugen vom Leben in vergangenen Zeiten. Das es so etwas bei uns noch gibt, und gar nicht weit weg von zuhause, das hätten wir nicht gedacht. Wir sind beeindruckt!
Der Lallinger Winkel, auch die Obstschüssel des Bayerischen Waldes genannt, liegt nun vor uns. Nur noch ca. 3 km weiterhin bergab, und wir erreichen unser Etappenziel Lalling.
Goldsteig Wandertafel Wenn man genau hinschaut, entdeckt man erste Ermüdungserscheinungen bei uns, oder?! Aber wir freuen uns, dass wir eine weitere Etappe geschafft haben.
Holzbank

Etappe S 17 Grandsberg – Landshuter Haus

Der Herbst ist da; davon kann man heute auf unserer 17. Etappe auf dem Goldsteig, einem der Top Trails of Germany wirklich sprechen. Die Temperatur ist im Keller, und der Wind bläst einem die Blätter um die Ohren. Meine Begeisterung hält sich deshalb heute in Grenzen.

Von Kalteck aus geht´s bergauf auf den Top Trails of Germany

Wie im letzten Text bereits erwähnt, haben wir schon ein wenig vorgearbeitet. 6 Kilometer der heutigen Etappe haben wir beim letzten Mal schon abgearbeitet bzw. -gewandert. Insgesamt ist diese Etappe 22,5 Kilometer lang; da haben wir schon ein  schönes Polster.
Wir sind auf heute erst wieder um ca. 10 Uhr losgegangen, weil die Fahrerei ziemlich lange dauert (die Strecke von einem Punkt zum anderen ist jetzt relativ weit, weil die Berge dazwischen sind und man immer rundherum fahren muss).
Wir gehen in Kalteck los und marschieren über Wald- und Wiesenwege, die heute nicht direkt an einen der Top Trails of Germany erinnern. Die heutige Witterung hat sie ziemlich aufgeweicht; aber naja, auch Top Trails können Schwächen haben!
Das Wasser zum Trinken für Kira läuft eigentlich oben beim Brunnen heraus, aber scheinbar hat sie etwas Interessanteres entdeckt.

Der Regensburger Stein

Weiter geht´s; und schon bald sind wir am Regensburger Stein angelangt.
Top Trails of Germany Kira ist (wie fast immer) die Erste und hier ein richtiger Gipfelstürmer-Wauzi!
Die Aussichtskanzel, auf der Kira gerade steht, ist ein 783 m hoher Felsblock aus Perlgneis. Von diesem geschützten Naturdenkmal aus hat man, wie der Name schon verrät, einen Fernblick auf Regensburg. Ebenso kann man bei gutem Wetter über die Donauebene und den Gäuboden hinweg bis zum Alpenrand sehen.
FOTO8814Nebel Diese Aussicht ist leider heute vernebelt!

Auf zum Vogelsang

Wir wandern weiter durch den Wald. Die Nässe macht es unmöglich, sich auf der gemütlichen Goldsteig-Sitzbank niederzulassen.
Holzbank
Aber zumindest eine kurze Sitzpose für ein Foto muss drin sein!
Ein Forstweg bringt uns zum Berg Vogelsang mit einer Höhe von ca. 900 m. Ein Berg, so wie man sich einen richtigen Berg vorstellt, ist es nicht. Sondern mehr ein Hügel mit dichtem Wald ringsum.
Vogelsang Auf dieser Hochwaldlichtung des Vogelsang spürt man eine ganz besondere, irgendwie bezaubernde Stimmung. Das entschädigt für den fehlenden Ausblick.

Bergab nach Bergern und Mühlen

Auf dem Forstweg geht es nun stetig bergab. Unsere nächsten Ziele sind Bergern und Mühlen, beides Ortsteile von Grafling. Mittlerweile befinden wir uns jetzt schon im Landkreis Deggendorf, der 9. oder 10. Landkreis seit Beginn der Tour am Goldsteig, einem der Top-Trails of Germany.
Irrweg Jetzt stehen wir an einer Kreuzung: ich bin mir noch unsicher, welche Seite die richtige ist; Kira dagegen hat sich schon entschieden!
Mein Mann hat heute ein Wellnesshotel als Unterkunft für uns ausgesucht. Weil uns kalt ist und wir gern ein paar Stunden in der Saunalandschaft des Hotels geniessen wollen, beschließen wir, diese Etappe morgen zu beenden.
Bayerischer Wald Mit einem Abschlussblick ins Tal beenden wir unsere heutige Wanderung. Morgen geht´s dann wieder los mit neuem Elan!

Unser bestes Angebot für Wanderer:

Wandern am Goldsteig mit Transfer. Übernachten im Hotel und wir bringen und holen Sie zur nächsten Etappe.

Hotel am Goldsteig

Unsere Wandertour in Bayern am Goldsteig

Die etwaigen Hindernisse auf der Wandertour in Bayern am Goldsteig-Weg sind wir jetzt schon gewohnt: wie etwa die oft nervenaufreibende Fahrerei mit zwei Autos (mit beiden Autos zum Etappen-Zielort, dort eins parken, dann mit dem anderen wieder zurück zum Anfangspunkt, von dort aus wandern, am Zielort angekommen mit dem einen Auto wieder zurück zum Anfangspunkt, um das andere Auto abzuholen…). Habt ihr das alles verstanden?!
Naja, halb so schlimm; die Wanderung ist auf jeden Fall immer sehr schön, oft zwar anstrengend, aber alles in allem unvergeßlich.

Start in St. Englmar

Drum legen wir heute wieder los zur Etappe St. Englmar – Grandsberg; so ist sie zumindest im Goldsteig-Führer benannt. Die Länge der heutigen Wanderung beträgt (nur!) 10 km. Das hört sich ja nach einem gemütlichen Spaziergang für uns drei an.
Wandertour in Bayern Zum guten Anfang gehört ein gelungenes Startfoto.
Los geht die Wandertour in Bayern beim Parkplatz am Predigtstuhl-Resort. Von dort aus über die Straße gehen wir an Holz-Ferienhäusern vorbei in Richtung Lehrpfad Waldgebirge und dann zum Predigtstuhl.
Wir passieren den Skilift von Markbuchen und halten uns geradewegs bergauf. Der Weg führt auf dem Skiabfahrtshang, im Sommer ein Wiesenweg, in Richtung Predigtstuhl-Gipfel.

Der erste Tausender in Sicht

Predigtstuhl Bei einer kurzen Verschnaufpause während des Aufstiegs zeigt sich ein grandioser Weitblick auf das Bergpanorama in den Naturpark Oberer Bayerischer Wald. Noch ein Stück, dann ist der Gipfel (und das Gipfelkreuz) des Predigtstuhls mit einer Höhe von 1024 m erreicht.
Predigtstuhl Die Freude über den ersten Gipfelsturm heute steht meinem Mann förmlich ins Gesicht geschrieben.

An einer Wetterschutzhütte vorbei marschieren wir flott weiter.

Knogl – der zweite Tausender

Als höchster Berg der Gemeinde St. Englmar ist der Knogl mit seinen 1056 m der Hausberg. Zu der Wandertour in Bayern gehört erneut der Aufstieg, auf Pfaden mit vielen Wurzeln und Steinen, aber kurze Zeit später sind wir auch schon da. Das Gipfelkreuz mit einer kleinen Holzhütte daneben ziert den Gipfel.
Golden Retriever Bei diesem Foto könnte man sich fragen, wer von beiden der echte Knogl-Zwerg ist!
Auf Wiesen- und Waldwegen wandern wir weiter, erfreut über einen so herrlich sonnigen Tag, an dem wir das Glück haben, eine solch schöne Wanderetappe gehen zu können.
Bergblick Hier zeige ich euch erneut ein Panoramafoto mit einem wunderbaren Ausblick.

Alle guten Dinge sind drei

Bis zum Hirschenstein haben wir noch ca. 4 km vor uns. Bevor der Weg langweilig zu werden beginnt, stehen wir bereits auf der Lichtung von Ödwies. Wir beschließen, Rast zu machen und uns zu stärken.
Brotzeit Auf einer gemütlichen Holz-Sitzgruppe packen wir unsere (von zuhause mitgebrachten) Köstlichkeiten aus. Sehr viel ist es zwar nicht, aber für eine Brotzeit reicht es. Und bei der heutigen geringen Etappenlänge sehen wir uns zum späten Mittagessen bereits wieder zu Hause.
Weiter marschieren wir durch herrlich bunte Laubwälder. Die abgefallenen Blätter liegen wie Teppiche vor uns, in gelb, orange, rot und braun. Noch um eine Kurve gehen, und dann:
Hirschenstein Wir stehen vor dem Aussichtsturm des Hirschenstein (1095 m) und einem großen Rastplatz mit Unterstand, Tischen und Bänken. Kira versucht wagemutig, noch vor uns den Aussichtsturm zu erklimmen. Der Abstieg fällt ihr dann aber wieder sichtlich schwer und sie zittert ein wenig.
Bergblick Der Blick auf die Gäubodenregion beeindruckt uns sichtlich!

Sind wir heute schon fertig?

Das kann doch heute noch nicht das Ende der Etappe auf der Wandertour in Bayern sein, oder? Doch, eigentlich schon. Aber laut Goldsteig-Führer geht man weiter ins 4 km entfernte Grandsberg, in dem sich ein Gasthaus mit Übernachtungsmöglichkeit befindet. Das wollen wir nicht, da das Wegstück Hirschenstein- Grandsberg nur Goldsteig-Zubringer ist. Um den Goldsteig wieder zu erreichen, muss man dieses Stück wieder zurückgehen.
Wir beschliessen stattdessen, die nächste Etappe, die mit stattlichen 22 km aufwartet, etwas abzukürzen und ein Stück davon heute zu gehen.
So wandern wir weiter, auf Waldwegen, an imposanten Felsen vorbei.
Golden Retriever  Wie gemacht für Kiras Höhenflüge!

Der Rauhe Kulm ist auch noch da

Bis zum nächsten Berg, dem Rauhen Kulm (1050 m), ist es nicht weit. Und danach geht es bergab in Richtung Kalteck. Auf Wiesenwegen erreichen wir nach weiteren 2 km den kleinen Ort Kalteck, ein Teil der Gemeinde Achslach.
Und was haben wir denn da?
Etappenziel In Kalteck werden wir fündig: die Goldsteig-Etappentafel (oder was das auch immer genau ist) fungiert als Hintergrund für das heutige Abschlussfoto. Schön war´s heute wieder!

Seien Sie dabei und Wandern am Goldsteig inclusive Übernachtung und Transfer vom Wellnesshotel im Bayerischen Wald dem Reibener-Hof.

Qualitätsweg im Bayerischen Wald

Etappe S 15 auf dem Goldsteig Qualitätsweg im Bayerischen Wald

Heute steht uns wieder das Wandern auf einem Qualitätsweg im Bayerischen Wald von Konzell nach St. Englmar bevor.
Von zuhause aus den Tourtag beginnen, das ist schon eine tolle Sache! Das kommt auch (logischerweise) nur einmal vor. Aber heute ist es soweit. Der Etappenanfang ist ja eigentlich in Konzell, aber das Stück bis zum Donau-Regen-Radweg haben wir bei der 14er Etappe schon absolviert. Also fangen wir dort wieder an und nehmen das zusätzliche Stück von Reiben bis zur Abzweigung Kreuzhaus als „Aufwärmübung“ wahr.

Blick zurück nach Konzell

Goldsteig Wanderer Und da sind wir schon: frisch und munter, mit viel Elan für eine anstrengende Etappe. Zu bewältigen sind heute 17 km, die Strecke ist im Goldsteig-Führer aber als schwer eingestuft. Also wir sind gespannt!

In Bezug auf Brotzeit sind wir gut eingedeckt: Josef hat uns Käsestullen, Ei und Banane eingepackt; das dürfte für einen großen Hunger reichen.
Der erste Hügel führt uns nach Hochholz.Konzell Von dort hat man einen wunderbaren Blick hinüber zum „Konzeller Dörferl“, dem auch (fällt mir gerade so ein) ein altes Lied gewidmet ist.
S´Konzeller Dörferl is scheibenkugelrund, ja da wenn ma außn umma geht, dann beißt eahm koa Hund!
Ein Stück weiter durch den Wald, immer stetig etwas bergauf, und wir sind in Zierling. Wie man sieht, hat uns das erste Stück beim Wandern auf einem Qualitätsweg im Bayerischen Wald schon richtig eingeheizt, denn unsere Jacken haben wir beide schon abgelegt!

Weiter in Richtung Kreuzhaus

Etwas weiter oben müssen wir schon wieder kurz pausieren, denn hier hat man einen herrlichen Ausblick.
Durch bunt gefärbte Laubwälder marschieren wir weiter zum Kreuzhaus, das als erste Einkehrmöglichkeit in der Goldsteigkarte genannt ist. Und man möchte es nicht für möglich halten: das Wirtshaus am Kreuzhaus hat geöffnet. Die Wirtin ist zwar beim Putzen, und der Wirt und ein Arbeiter werkeln im Nebengebäude, das als Ferienwohnung umgebaut werden soll. (was uns dann vom Wirt erzählt wird)
Susanne Schegerer Zum Mittagessen ist es noch zu früh, aber eine Radler gönnen wir uns. Und wie man sieht, ist diese gut für meine Gesichtsfarbe! Oder war das doch der Aufstieg?!
Wir sind hier auf 887 m Höhe, und es geht weiter, auf ziemlich einfacher Strecke an der Hansl-Hütte vorbei.
Hansl Hütte Kira untersucht diese sofort nach Essensresten oder sonstigem „verwertbaren“ Material.
Über Riedelswald geht es dann steil bergab nach Redlmühle. Dort überqueren wir die Straße, um uns dann auf den nächsten großen Anstieg zur Käsplatte (979 m) vorzubereiten.

Von nun an geht´s (wieder) bergauf

Die nächsten beiden Kilometer beim Wandern auf einem Qualitätsweg im Bayerischen Wald sind anstrengend: Zuerst führt noch ein schöner Waldweg nach Kolmberg. Dort pausieren wir und vertilgen unsere leckere Brotzeit. Die Stärkung können wir auf jeden Fall gebrauchen; denn von da an erwartet uns ein steiniger Waldweg, mit vielen Wurzeln und Sträuchern.
Mann mit Hund in der Natur Wir kommen ganz schön ins Schwitzen und auch Kira hechelt, was sie kann.
Aber dann ist es da: das Gipfelkreuz der Käsplatte, erneut mit grandioser Aussicht. Wir bleiben kurz stehen und freuen uns über unsere herrliche Heimat, von der man oft viel zu wenig sieht oder weiß. Aber mit unserer Goldsteigtour in diesem Jahr sind wir dabei, mehr von unserer Umgebung zu entdecken. Und das macht so richtig Spaß!

Noch ein Gipfel muss es sein

Die Waldwege führen uns weiter über Hinterwies in Richtung nächster Gipfel!
Goldsteig Wandertafel Ja, richtig gelesen: der Pröller, erster 1000er für heute, wird noch erklommen. Wir gehen am Waldrand entlang, neben der Skipiste, und es geht nochmal richtig bergauf.
Viechtacher Skihütte An der Viechtacher Skihütte machen Kira und ich kurz Halt, um von dem Rinnsal aus dem Brunnen Kiras Wasserflasche nochmal aufzufüllen. Sie hat heute so viel Durst, dass sie bereits lange vorher alles ausgetrunken hat (oder sagt man: ausgesoffen?!). Am Lifthäuschen vorbei, und sogleich kommen wir am 1048 m hohen Pröllergipfel an.
Und so sieht ein echter Gipfelstürmer aus!

Etappe fast geschafft

Auf dem letzten Kilometer läuft es sich locker; leicht bergab nach St. Englmar, dem heutigen Etappenziel. Am oberen Ende von St. Englmar, gegenüber dem Hotel Predigtstuhl Resort, kommen wir aus dem Wald heraus; genau richtig dort, wo wir unser Auto geparkt haben.
Goldsteig Ziel Ein Abschlussfoto vor dem Goldsteig-Etappenschild mit lauter zufriedenen Gesichtern ist schon etwas Schönes, oder?!
Seien Sie dabei und Wandern am Goldsteig inclusive Übernachtung und Transfer vom Wellnesshotel im Bayerischen Wald dem Reibener-Hof.

 

Haunkenzell – Konzell; Unter dem Motto Wanderurlaub mit dem Vierbeiner

Wir genießen unseren Wanderurlaub mit dem Vierbeiner; auch wenn man bei uns nicht ganz von Urlaub sprechen kann, weil wir höchstens eine Übernachtung bleiben. Bei den letzten Etappen war die Zeit leider so knapp, dass wir jedes Mal nachmittags wieder heimgefahren sind. Wir fanden das schade, Kira dagegen ist das egal: Hauptsache, der Spaziergang war lang genug.

Start in Haunkenzell

Bei stark bewölktem bis regnerischem Wetter starten wir in Haunkenzell. Es ist kühl heute, da ist eine Regenjacke absolute Pflicht!
Kira ist nicht ganz überzeugt, ob sie auf mein Rufen hin die Richtung wechseln soll oder nicht!
Ein letzter Blick zurück nach Haunkenzell (seht ihr den Kirchturm zwischen den Bäumen?) und wir wandern auf Wiesen- und Waldwegen bis nach Stubenhof, einem Ortsteil von Stallwang.
Die heutige Etappe hat eine Länge von 13 km; das sollte gut zu schaffen sein. Allerdings wird im Goldsteig-Führer vor dem anstrengenden Aufstieg zum Gallner gewarnt. Dort soll man mit seinen Kräften haushalten, heißt es.
Papperlapapp; kein Problem für uns, oder ?! Wir sind guter Dinge, denn die Witterung lässt ein flottes Tempo zu, ohne dass man sofort zu schwitzen beginnt. Trödeleien sind heute eh´ nicht gefragt, weil man beim Stehenbleiben schnell zu frösteln beginnt.

Ein zugewachsenes Wegstück

Kurz vor Stubenhof auf einem abgeholzten Waldstück ist der Goldsteig-Weg kurzzeitig so zugewachsen, dass wir nur mühsam durchkommen (man bleibt leicht an den Dornen der Beerensträucher hängen). Scheinbar ist hier die Zahl der Wanderer so gering, dass sich die Pflanzen in aller Ruhe auf dem Weg ausbreiten konnten. Aber egal, wir sind durch und schon geht´s weiter.
Weil wir heute wieder das Startfoto vergessen haben, hier noch eine Aufnahme von uns beiden vor einer Damwild-Koppel in Stubenhof.

Aufwärts in Richtung Gallner

Falls Sie als meine Leser einen Wanderurlaub mit dem Vierbeiner planen, kann ich den Goldsteig-Wanderweg mit seinen vielseitigen Etappen nur empfehlen.
Die nächsten Kilometer der Strecke führen uns nicht steil, aber stetig bergauf.
Kurze Zeit später bin ich einen kleinen Moment am Überlegen, ob ich statt des Goldsteig-Wanderwegs auf den Jakobsweg umschwenke. Als ich allerdings die Kilometeranzahl sehe, verschiebe ich diese Unternehmung auf nächstes Jahr.
Nur noch gut 2 km; der Hausberg der Gemeinde Konzell ist nahe. Es ist doch ganz schön anstrengend, aber es macht auch Spaß, mal so richtig aus der Puste zu kommen.
Bevor wir den Gipfel des Gallners mit einer Höhe von 709,5 m erklimmen, machen wir kurz Station auf dem Einödhof. Dort hat die junge Generation der Gallner-Bauern das alte Bauernhaus renoviert und wohnt selbst darin. Als kleine Zusatzinformation: namensgebend für den Gallner war seine Bedeutung als Bergweide für das Jungvieh.
Das ist wirklich eine Augenweide! (ich meine natürlich das Haus :-) )

Die Gallnerkirche – ein beliebtes Wallfahrtsziel

Direkt unterhalb des Hofes befindet sich das uralte Gallnerkirchlein. Im Jahr 1490 wurde es erstmals in einer römischen Urkunde genannt, die Erbauung muss noch viel weiter zurückliegen, möglicherweise bis zur Keltenzeit.
Der Kirchenpatron der idyllischen kleinen Kirche ist der Hl. Sixtus, um den sich viele Sagen ranken. Um 1800 fiel die Gallner-Kirche der Säkularisation (Aufhebung kirchlicher Institutionen und Verstaatlichung des Besitzes) zum Opfer. Sie wurde von einem Bauern aufgekauft, unter der Auflage, sie zu einem Wohnhaus oder Stall umzuwandeln. Ungefähr 50 Jahre später wurde, auf Drängen des damaligen Pfarrers von Konzell, diese Entweihung des Gotteshauses  aufgehoben. Seither dürfen dort wieder Gottesdienste stattfinden. Seit der Renovierung zwischen 1976-1980 erstrahlt das Gallnerkirchlein wieder in vollem Glanz.

Hinauf zum Gipfel

Auf dem direkten Weg zum Gipfel auf einer kleinen Teerstraße werfen wir einen Blick zurück zur Kirche. Leider ist es heute etwas neblig, aber das Wetter kann unsere Freude über den gelungenen Aufstieg nicht trüben.
Wir sind ganz oben! Das erste Gipfelkreuz wurde 1977 durch die Sektion Straubing des Bayerischen Waldvereins und der Weiß-Blau-Königstreuen aufgestellt. Das jetzige Kreuz wurde am Pfingstmontag 2002 feierlich eingeweiht.
Seit über 30 Jahren veranstaltet der Bayerische Waldverein, Sektion Konzell, jährlich am Pfingstmontag das Gallnerbergfest, das über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist.
Und so sieht ein richtiger Goldsteig-Wander-Hund aus!

Von nun an geht´s wieder bergab

Unsere Wanderung führt uns weiter auf Waldwegen in Richtung Denkzell. Bis dorthin sind es noch ca. 4 km. Das zur Gemeinde Konzell gehörende Dörfchen Denkzell ist ehemaliges „Golddorf“. Im Jahr 1995 wurde es auf Bundesebene im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit dem 1. Platz ausgezeichnet.
Impressionen von Denkzeller HäusernHaus in Denkzell

Konzell, das Etappenziel

Bei unserem Wanderurlaub mit dem Vierbeiner  bzw. der heutigen Etappe Haunkenzell-Konzell bleiben noch 2 Kilometer und wir erreichen unser Etappenziel Konzell. In der Ortsmitte, gegenüber der Kirche und direkt neben dem Grundschuleingang, machen wir unser Abschlussfoto vor dem Goldsteig-Etappenschild.
Wanderurlaub mit dem Vierbeiner Beim ersten Versuch war von Kira nur ein bißchen Fell zu sehen, sonst nichts; also haben wir beim zweiten Versuch lieber unsere Köpfe abgeschnitten, damit Kiras Kopf ganz zu sehen ist.

Unsere Fleißaufgabe für heute

Und weil wir noch gar nicht müde sind, machen wir ein paar Zusatzschritte. Die nächste Etappe S 15 startet normalerweise in der Ortsmitte; wir absolvieren diesen ersten Kilometer heute noch. Wir marschieren an der Pfarrkirche St. Martin und dem Friedhof vorbei, über die Hauptstraße hinunter bis zum Bleichhaus. Dort genießen wir den friedlichen Anblick von grasenden Pferden auf der Koppel. Noch weiter bergab geht es und durch den Talgrund auf der anderen Seite hoch zum Donau-Regen-Radwanderweg.
Da sind wir nun und beenden offiziell unseren Wanderurlaub mit dem Vierbeiner für heute.
Wir gehen (inoffiziell) auf dem Radweg bis Kumpfmühl und dann nach Hause. Ich freue mich schon auf die nächste Etappe!